Die Kathedrale wurde nach dem Vorbild der Isaakskathedrale in Sankt Petersburg erbaut. Die Entwürfe im klassischen Stil wurden von den Petersburger Architekten Scharleman I.I., Michailow A.A. und Uchtomski A.G. zu Beginn des 19. Jahrhunderts erstellt. Die Kostenschätzung für den Bau wurde von dem Architekten Gopius aus Uralsk erstellt, der auch die Qualität und Richtigkeit der Arbeiten überwachte. Als Bauleiter wurde der Ingenieur-Unteroffizier Sinnikow ernannt.
Im Jahr 1835 wurde der Standort für den Tempel geweiht und das Fundament gelegt. Gleichzeitig wurden Ziegel und weißer Stein vorbereitet. Trotz des Mangels an Arbeitskräften ging der Bau schnell voran. Die Arbeiten wurden von Mai bis Oktober bei trockenem Wetter durchgeführt, und im Winter wurde das Objekt mit Stroh bedeckt. Bis zum Herbst 1838 wurden die Wände und Kolonnaden errichtet. Im Sommer 1837 wurden die Steinarbeiten abgeschlossen und die Außenwände verputzt. Das Innere wurde mit Marmor, Mosaiken und Malereien geschmückt. Im Jahr 1838 wurde die Inneneinrichtung durchgeführt, das Dach, die Kuppeln und Kreuze wurden installiert. Am 24. Oktober 1838 informierte Sinnikow die Behörden, dass der Bau der Steinkirche in der Festung Iletskaia Zashchita qualitativ und korrekt abgeschlossen sei.
Im August 1839 informierte der Leiter der Salzverwaltung den Gouverneur über den vollständigen Abschluss der Ausstattungsarbeiten. Am 12. September 1839 wurde die Kirche feierlich zu Ehren der Auferstehung des Herrn geweiht und wurde bald zur Hauptkirche der Iletskaia Zashchita. Der zentrale Platz der Festung erhielt den Namen Sobornaya.
In den 1930er Jahren, die für die Orthodoxen in Russland schwer waren, wurde die Kathedrale zerstört.
An der Stelle der zerstörten Kathedrale der Auferstehung des Herrn wurde am 25. September 2011 ein Kreuz aufgestellt und geweiht. Am 29. April 2015 fand eine Sitzung des Kuratoriums zur Wiederherstellung der Kirche statt. Am 27. und 28. April wurden Versuche unternommen, den Standort des Fundaments der zerstörten Kirche zu bestimmen. An mehreren Stellen, wo die Kirche vermutet wurde, wurden erhaltene Steine des Fundaments und Fragmente von Ziegelmauerwerk der Schornsteine entdeckt.
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