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Kathedrale der Auferstehung Christi in Omsk (verloren)

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Die Auferstehungskirche, die 1895 zur Kathedrale erhoben wurde, wurde in den Jahren 1769-1773 erbaut. Die Architektur des Gebäudes vereint Übergangsformen vom Barock zum Klassizismus und Elemente der vor-petrinischen Architektur. Das Projekt wurde von dem Ingenieur der Omsker Festung Lars Malm entworfen, und der Bau wurde von den Brüdern Kosma und Ivan Tscherapanow aus Tobolsk durchgeführt, die keine spezielle Ausbildung hatten.

Der Tempel, der in einer längs-axialen Komposition gestaltet ist, erinnert an die Peter-und-Paul-Kathedrale in St. Petersburg, die oft in Provinzstädten, wie zum Beispiel in Jaroslawl, kopiert wurde. Der Hauptkörper des Gebäudes war länglich und zweigeschossig, mit einer fünfseitigen Form. Die mittleren Teile der Seitenfassaden waren mit Giebeln mit falschen Zwiebelkuppeln geschmückt, jeweils drei auf jeder Seite. Auf der Westseite war ein dreigeschossiger Glockenturm mit einem achteckigen Glockenstock angebaut, der mit einem Zeltdach und einer Kuppel gekrönt war.

Insgesamt hatte der Tempel sieben Kuppeln. Der Innenraum bestand aus einem Saal mit Chören im Westen. Der Zeltdach des Glockenturms und die Zwiebelkuppeln wurden wahrscheinlich von den Tscherapanows als Echo der altrussischen Architektur hinzugefügt.

Im 19. Jahrhundert betete F.M. Dostojewski in der Kirche zusammen mit anderen Sträflingen, was er in seinen Erinnerungen erwähnte.

Am 27. Oktober 1928 genehmigte das Okrispolkom die Entscheidung des Stadtrats, die Kathedrale dem Militärministerium zur Gründung eines Clubs zu übergeben, trotz der Proteste des Museums. Ende 1929 wurde im Gebäude eine Ausstellung zum 10-jährigen Jubiläum der Befreiung der Stadt von der Armee A.V. Koltschak organisiert. In den letzten Jahren ihrer Existenz wurde das Gebäude als Lager der kartografischen Fabrik genutzt.

Die Kirche wurde Ende der 1950er Jahre beim Bau eines Hauses in der Spartakowskaja-Straße abgerissen. Ein Teil des Eigentums, einschließlich der Bibliothek, wurde dem regionalen Museum übergeben, aber das Schicksal des Ikonostase und der Ikonen war tragisch.

Geo-Punkt

Собор Воскресения Христова в Омске (утрачен)

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