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Auferstehungskathedrale in Arzamas

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Die Auferstehungskathedrale wurde 1814 nach einem Entwurf des talentierten Architekten Mikhail Petrovich Korinfskiy aus Arzamas, einem Schüler des Künstlers A.V. Stupin und des Architekten A.N. Voronikhin, errichtet. Vor Baubeginn wurde die alte, baufällige Auferstehungskathedrale, die sich in einem anderen Teil der Stadt befand, abgerissen. Aus den Kathedralendokumenten ist bekannt, dass sie bereits zur Zeit von Zar Fjodor Ioannowitsch in Arzamas existierte, der der Kathedrale ein Altar-Kreuz mit Reliquien schenkte. An der Stelle der neuen Kathedrale standen zuvor Holzgebäude, die zum Abriss aufgekauft und zum Brennen von Ziegeln verwendet wurden. Für den Bau wurden spezielle Ziegelfabriken eröffnet, in denen 5,5 Millionen Ziegel produziert wurden. Der Mauerbau dauerte von 1814 bis 1821. Für das Fundament wurden 1000 Kubiksängewurf aus Bruchstein und 10000 Pud Eisen benötigt.

Der Innenraum der Auferstehungskathedrale vermittelt ein Gefühl von Weite und Licht durch 24 Fenster, von denen jedes einen Aufsatz hat, damit die Straße nicht von der Andacht ablenkt. Die Böden sind mit Holzbohlen ausgelegt, was Gemütlichkeit verleiht. Das Interieur ist in braunen, hellen Tönen gehalten, die eine betende Stimmung fördern. Von 1834 bis 1837 malten die Stupin-Künstler Osip Semenovich Serebryakov mit seinem Sohn Alexander und Helfern die Gewölbe und Wände des Tempels mit Tusche auf frischem Putz. Später wurde Osip Serebryakov Bruder des Sarower Heiligen-Uspenski-Klosters, und sein Porträt des heiligen Seraphim von Sarow wurde ein bekanntes ikonographisches Bild.

Die rechte Kapelle der Kathedrale ist dem heiligen Fürsten Alexander Newski und dem heiligen Mitrophan von Woronesch gewidmet, deren Gedenktag am 6. Dezember gefeiert wird. Mitrophan wurde 1832, während des Baus der Kathedrale, heiliggesprochen. Die Woronescher Kaufleute, die in Arzamas lebten, baten darum, eine der Kapellen zu Ehren ihres Landsmanns zu weihen. Die linke Kapelle ist dem heiligen Märtyrer Johannes dem Krieger gewidmet. Rechts und links von diesen Kapellen befinden sich in halbrunden Nischen der Portiken zwei weitere Kapellen mit einreihigen Ikonostasen und Mosaik-Ikonen: die rechte zu Ehren der Schutzmantel der Heiligen Gottesmutter, die linke im Namen aller Heiligen. Gottesdienste in diesen Kapellen finden einmal im Jahr an den Feiertagen der Altäre statt.

Der Bau der Auferstehungskathedrale dauerte 28 Jahre, und ihre Ausschmückung setzte sich viele Jahre lang dank der Spenden und der Arbeit der Einwohner von Arzamas fort. Wohlhabende Bürger leisteten bedeutende Beiträge für spezifische Arbeiten, wie die Vergoldung des Ikonostases und den Erwerb von Kirchenutensilien. Ihre Namen sind dank des Chronisten N. Shchegolkow erhalten geblieben. Zum Beispiel erwähnt er den Kirchenältesten S. Bystrikov, der, als es an Brettern für den Boden der Kathedrale mangelte, die Böden aus seinem eigenen Haus spendete. In schwierigen Zeiten, als die Kasse leer war, sammelten die Bauarbeiter Spenden von einfachen Leuten in den umliegenden Dörfern.

Die Geschichte der Kathedrale spiegelt die russische Frömmigkeit jener Zeit wider. Man möchte glauben, dass diese Frömmigkeit nicht erloschen ist und die Auferstehungskathedrale noch in vollem Glanz erstrahlen wird.

Geo-Punkt

Собор Воскресения Христова в Арзамасе

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