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Kathedrale der Tichwin-Ikone der Gottesmutter in Buzuluk

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Am 30. Juni 1850 legte der Hochwürdigste Joseph, Bischof von Orenburg und Ufa, den Grundstein für einen steinernen dreischiffigen Tempel mit den Abmessungen 16 auf 20 Sazhen im Namen der Heiligen Gottesmutter, geweiht ihrem wunderbaren Tichwin-Bild. Im Jahr 1861 wurde der Bau des Tempels abgeschlossen, und am 10. Oktober wurde der Hauptaltar von Priester Alexander Petrowitsch Ostrowidow zu Ehren der Gottesmutter geweiht. Ostrowidow weihte auch am 16. Mai 1862 die Kapelle auf der rechten Seite zu Ehren des Erzengels Michael und am 16. Mai 1863 die Kapelle auf der linken Seite zu Ehren des ersten Märtyrers, des Archidiakons Stephanus, die auf das Gelübde von Jewfimiya Gerasimowna ausgeführt wurde.

Während des Ersten Weltkriegs waren im Kloster und seiner Samara-Niederlassung Lazarette für Verwundete untergebracht. Im Jahr 1922 beschlagnahmte die Bezirkskommission alle kirchlichen Werte aus dem Kloster, obwohl dort noch 170 Schwestern lebten.

Im Januar 1929 wurde das Tichwin-Gottesmutter-Frauenkloster durch einen Beschluss des Buzuluk-Stadtkomitees, der am 28. Januar 1930 vom Mittelwolga-Regionalrat genehmigt wurde, geschlossen. Im Jahr 1935 wurden die Gebäude des Klosters dem Energieministerium übergeben: Im Haupt-Tichwin-Kathedrale wurde ein Diesel-Kraftwerk untergebracht, und in anderen Gebäuden Lager.

Im Jahr 1936 wurden die Zellen des Klosters zu Zellen eines Überstellungshauses, in denen Folterungen und Hinrichtungen von Gefangenen stattfanden, darunter auch von Vertretern des Klerus und Bewohnern zweier Buzuluk-Klöster. Hier wurde der lokal verehrte Schemamonk Maxim Pilipzow eingesperrt und starb den Märtyrertod.

Später wurde in den Gebäuden des Klosters ein städtisches Verkehrsunternehmen untergebracht. Der Komplex des Klosters ist fast vollständig erhalten geblieben, mit Ausnahme der Holzkirche im Namen des Heiligen Nikolaus und des Glockenturms, die in der Sowjetzeit zerstört wurden.

Am 19. Juli 2000 wurde durch den Beschluss des Heiligen Synods die Gemeinde Allerheiligen in Buzuluk in das Tichwin-Frauenkloster umgewandelt.

Geo-Punkt

Собор Тихвинской иконы Божией Матери в Бузулуке

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