Zu Beginn des 20. Jahrhunderts stellte das Kloster einen entwickelten architektonischen Komplex dar, in dessen Zentrum die massive Maria-Magdalenen-Kathedrale erhob sich, die zwischen 1884 und 1886 nach den Plänen des Architekten A.A. Küi erbaut wurde.
Diese Backstein-Kirche mit sechs Säulen und fünf Kuppeln im neorussischen Stil befindet sich im Untergeschoss. Der obere Tempel ist Maria Magdalena gewidmet und hat Kapellen zu Ehren von Georg und Allerheiligen. Der untere Tempel, der Tichwiner, umfasst die Kapellen Mitrophanie-Tichon und Dionisij-Kliment.
Der Backsteinglockenturm mit sieben Glocken steht an der Stelle des früheren hölzernen. An der Frontseite des Glockenturms kann man eine Inschrift in kirchenslawischer Schrift sehen: "Jako s nami Bog".
In den 1920er Jahren wurde der Tempel geschlossen und als Lager und Kantine genutzt. Nach der Restaurierung und Wiederherstellung wurde er 2010 erneut geweiht.
In der Nähe des Klosters, hinter den östlichen Toren, befindet sich im Schatten der Bäume die heilige Quelle des Schutzes der Gottesmutter. Laut vielen Pilgern hilft sein heilendes Wasser bei verschiedenen Krankheiten, insbesondere bei Erkrankungen der Beine.
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