Im Jahr 1799 wurde auf dem Neuen Stadtfriedhof in Belgorod mit Mitteln der Gemeindemitglieder die Heilig-Nikolai-Friedhofskapelle errichtet. 1867 wurde der Altar in der Kapelle erweitert und Seitenaltäre hinzugefügt. In der Kirche gab es damals vier Altäre: den Hauptaltar, der dem Heiligen Nikolaus gewidmet war; im südlichen Seitenaltar dem heiligen Märtyrer Charalampos; im nördlichen Seitenaltar dem heiligen ehrwürdigen Ioann von vielen Prüfungen, dem Einsiedler von Kiew; in der Südseite der Tafelstube zu Ehren der Geburt des heiligen Johannes des Täufers.
Im Jahr 1962 wurde die Verklärungskathedrale in Belgorod geschlossen, und der alte Ikonostase aus dem 13. Jahrhundert wurde in die Friedhofskirche übertragen, wo er bis heute bleibt. Von diesem Zeitpunkt bis 1990 diente die Kirche als Kathedrale der Ioasaf von Belgorod.
Im Jahr 1990 wurde der Bischofssitz in die neu für die Gemeindemitglieder eröffnete Verklärungskathedrale verlegt, und die Ioasaf-Kathedrale wurde Nikolaus-Ioasaf-Kathedrale genannt. Derzeit hat die Kathedrale zwei Altäre: den Hauptaltar zu Ehren des Heiligen und Wundertäters Nikolaus, Erzbischof von Myra in Lykien, und im südlichen Seitenaltar zu Ehren des Heiligen Ioasaf von Belgorod.
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