In der fernen Vergangenheit standen an diesem Ort zwei hölzerne Kirchen: die Afanasjewskaja, die Afanasij und Kirill, den alexandrinischen Wundertätern, gewidmet war und 1621 erwähnt wird, und die Nikolajewskaja, zu Ehren des heiligen Nikolaus des Wundertäters. Aufgrund der Verwitterung wurden die hölzernen Tempel abgerissen, und 1746 wurde an ihrer Stelle eine neue Kirche zu Ehren der Verklärung des Herrn mit Mitteln des Kaufmanns Peter Michailowitsch Nelyubov und der Gemeindemitglieder erbaut. In der Kirche gab es drei Altäre: den Hauptaltar zu Ehren der Verklärung des Herrn, den rechten und linken zu Ehren der Verkündigung der Heiligen Gottesmutter und des heiligen Abtes Abraham von Chuchloma, des Wundertäters. Dort dienten zwei Priester, zwei Diakone und drei Psalmodisten. In der Vergangenheit war die Kathedrale von einer schönen steinernen Umfriedung mit einem eisernen Gitter im Südosten und Süden umgeben, während sich im Nordosten, Norden und Westen ein Stadtgarten befand, was durch erhaltene Fotografien belegt wird. 1897 wurde ein Kirchenhaus zur Unterbringung der Kathedrale erbaut, und 1901 begann der Bau eines zweiten zweigeschossigen Holzhauses. Die Kathedrale war bis 1932 in Betrieb, danach wurde sie geschlossen. Ursprünglich war geplant, ein Museum darin unterzubringen, aber aufgrund der Errichtung eines Elektrizitätswerks wurde die Sommer- und Kaltverklärungskirche für diese Zwecke genutzt, während in den anderen Räumen der Kathedrale eine Mühle, Tischlerei und Tapetenwerkstatt sowie eine Säge des Chuchloma-Rajpromkombinats untergebracht wurden. Nach der Übertragung der Kathedrale an diese Organisationen wurden der Glockenturm und die Kuppeln der Kathedrale zerstört, der barocke geschnitzte Ikonostase vollständig verloren. Die Architektur der Kathedrale vereinte neue Prinzipien der Struktur von Kultgebäuden des 18. Jahrhunderts mit alt-russischem Dekor, was an einzelnen Details des steinernen Dekors zu erkennen ist. Die erhaltenen Fensterrahmen der unteren Ebene können auf das Ende des 17. Jahrhunderts datiert werden. Der Tempel verlor seine fünf Kuppeln und den schindelgedeckten Glockenturm und wurde auch im Inneren umgebaut. Dennoch erinnert das Gebäude dank der erhaltenen Fassadendetails an seine Tempelbestimmung. Unter den Gewölben sind Fragmente von Wandmalereien des vergangenen Jahrhunderts erhalten geblieben. Das Gebäude der Kathedrale wurde als architektonisches Denkmal des 18. Jahrhunderts anerkannt, an seiner Wand wurde eine Gedenktafel angebracht. Doch das Gebäude zerfällt: In den Wänden des kalten Tempels gibt es Risse, die Umfriedung und das Tor sind zerstört. Am 2. August 1996 feierte die Verklärungskathedrale ihr 250-jähriges Bestehen, zu diesem Anlass fanden Feierlichkeiten statt. Derzeit gehört das Gebäude der Verklärungskathedrale dem städtischen Unternehmen "CHUCHLOMAZILKOMKHOZ".
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