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Kathedrale der Verklärung des Heilands im Spaso-Sumorin Männerkloster

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Das Kloster befindet sich drei Kilometer nordwestlich von Totma. Schon von weitem kann man sein Ensemble sehen, das auf einer niedrigen, hügeligen Landzunge zwischen den Flüssen Pessja Denga und Kovda liegt. Das moderne Erscheinungsbild des Klosters entstand hauptsächlich im späten 18. und in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, was seiner Architektur Einheit und Kohärenz verleiht, die überwiegend im klassizistischen Stil gehalten ist. Kürzlich wurden der große Klosterglockenturm und ein erheblicher Teil der Mauern mit Türmen abgerissen.

Unter all den Gebäuden des Klosterkomplexes sticht der Kathedraltempel der Verklärung des Heilands hervor, der im pseudo-russischen Stil ausgeführt ist. Dieses Hauptgebäude der Abtei ist vergleichsweise klein und steht in der Größe dem benachbarten Aufstiegstempel nach, der das kompositorische Zentrum des gesamten Ensembles bildet. Doch das war nicht immer so: Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts dominierte die Kathedrale im Komplex.

Die Kathedrale der Verklärung des Heilands wurde 1554 von Feodosij Sumorin gegründet und stellte ursprünglich ein hölzernes, zeltartiges Gebäude mit einer Speisehalle dar, das für nordische Bauwerke jener Zeit charakteristisch war. In den 1620er Jahren wurde sie durch zwei benachbarte Zellenkirchen ersetzt, von denen eine ebenfalls eine Speisehalle hatte. Erst 1685 und 1689 wurde an ihrer Stelle eine steinerne Kathedrale mit einer Einführungsanbetungskapelle erbaut, die den Beginn monumentalen Bauens in Totma markierte. Im Jahr 1801 wurde die Kathedrale im Geiste des Klassizismus zu einem warmen Tempel umgebaut, mit einer Aufstockung der Kuppel und des Hauptturms. Ihr heutiges Erscheinungsbild, das an die Werke des Architekten K. Ton erinnert, erhielt das Gebäude nach dem Umbau in den Jahren 1876 und 1880. Damals wurde die Kathedrale aufgestockt und mit fünf Kuppeln gekrönt, der Altarbereich wurde neu errichtet und die Fassaden mit Dekor verziert, das im Stil der Architektur des 17. Jahrhunderts gehalten ist. Diese fragmentierten und trockenen Formen machen das Gebäude künstlerisch weniger ansprechend.

Geo-Punkt

Собор Спаса Преображения Спасо-Суморина мужского монастыря

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