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Die Kathedrale der Epiphanie des Herrn im Kreml von Kostroma

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Die Epiphaniekathedrale ist ein dreigeschossiges Gebäude mit einer Kuppel auf einer niedrigen Trommel, die von acht Fenstern durchzogen ist, die in kleine Quadrate unterteilt sind. Die Proportionen der Etagen und die Gestaltung der Fensterrahmen, die in einer einheitlichen architektonischen Komposition vereint sind, spiegeln den Übergang vom ausklingenden Barock zum Klassizismus wider. Das in Triglyphen unterteilte Fries verleiht der Kathedrale Attraktivität. Die Giebel der Fenster aller fünf Apsiden sind mit eleganten Amoretten geschmückt, die durch ihre halbrunden Bögen einen schönen Anblick schaffen. Die Kuppel, geschmückt mit acht Lukarnen, erinnert an eine Krone, obwohl der obere Teil weniger gelungen ist. Das Gitter an der Basis der Trommel ist ebenfalls ansprechend. Die Inneneinrichtung der Kathedrale ist uninteressant, aber der Glockenturm, der vom gleichen Architekten S. Worotilow anstelle des 1773 zerstörten errichtet wurde, beeindruckt mit seinem fantastischen Anblick dank Bögen, Säulen und Verzierungen. Aus der Nähe beeindruckt er mit seiner Majestät und Anmut. Die Treppen, die zum Glockenturm führen, schaffen eine stabile Basis, und im Winter, teilweise vom Schnee bedeckt, verbinden sie sanft den Boden mit dem Bauwerk, sodass der Glockenturm nach einem Schneesturm aus dem Schnee zu wachsen scheint. Der Glockenturm ist an den Ecken mit Säulen geschmückt, die die Konstruktion nicht überladen, da der Raum der Wand es ihnen ermöglicht, hervorzuheben. Der Gesims des ersten Geschosses ist mit vergoldeten Rokoko-Ranken verziert, und in die zerrissenen Giebel des dritten Geschosses ist das Auge Gottes mit goldenen Strahlen eingesetzt. Die Ecken jedes Geschosses sind mit vergoldeten Vasen mit blauen Streifen geschmückt, die dem Glockenturm ein fantastisches Aussehen verleihen, das mit einer indischen Pagode vergleichbar ist. Der Übergang zur Kuppel ist mit einem olivgrünen Zifferblatt mit schwarzer Mitte auf dem hellblauen Hintergrund der gewölbten Kuppel gefüllt. Danach folgt eine Erweiterung, dann eine Überleitung und schließlich ein eleganter Abschluss mit einem hohen Spitzdach. Die Kombination aus Gold, Blau und Weiß hinterlässt einen angenehmen Eindruck und lässt vermuten, dass der Glockenturm noch besser aussehen könnte, wenn er in zwei Farbtönen in Weiß und Blau gestrichen wäre, was den weißen Säulen und Verzierungen ermöglichen würde, sich vor dem bunten Hintergrund abzuheben.

Geo-Punkt

Собор Богоявления Господня в Костромском Кремле

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