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Iwan Iwanowitsch Schischkin

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Iwan Iwanowitsch Schischkin, geboren am 13. (25.) Januar 1832 in Jelabuga, Gouvernement Wjatka, und gestorben am 20. März (1. April) 1898 in Sankt Petersburg, war ein herausragender russischer Landschaftsmaler, Maler, Zeichner und Radierer. Er vertrat die Düsseldorfer Kunstschule.

Schischkin wurde 1865 Akademiker, 1873 Professor und leitete 1894 und 1895 die Landschaftswerkstatt der Kaiserlichen Akademie der Künste.

Das Schaffen Schischkins zeichnete sich durch die Genauigkeit der Zeichnung, selbst in den kleinsten Details, und die Wahrhaftigkeit der Darstellungen aus. Seine Gemälde können zur Untersuchung des Aufbaus von Pflanzen verwendet werden. Obwohl sein Können in der Farbgebung dem Talent des Zeichners nachstand, waren Schischkins Landschaften realistisch und spiegelten seine nachdenkliche Beziehung zur Natur wider, nicht romantische Begeisterung.

Besonderes Augenmerk legte Schischkin auf die Darstellung von Bäumen, denen er eine einzigartige Individualität und Glaubwürdigkeit verlieh. Auf seinen Gemälden sind Birken, Eichen und Kiefern in verschiedenen Lebensphasen dargestellt, von der Jugend bis zum Alter.

Schischkin strebte danach, die Natur im Moment ihrer Blüte darzustellen, indem er die Leinwände mit sommerlicher Sonne erfüllte und ein tonales Einheitsgefühl erreichte. Dies schränkte sein Schaffen ein, da es ihm die leuchtenden Farben des Frühlings und des Herbstes entzogen. Übermäßige Realistik dämpfte den emotionalen Hintergrund der Landschaften und stellte die Farbigkeit in den Hintergrund.

Das Talent Schischkins trat besonders in einfarbigen Zeichnungen und Radierungen hervor. Er begann mit der Radierung in Zürich und verwendete ständig die Technik der Radierung. Seine Landschaftsradierungen wurden in Form von Alben veröffentlicht und lenkten die Aufmerksamkeit auf diese Kunstform.

Das bekannteste Werk Schischkins ist das Gemälde „Morgen im Kiefernwald“. Ende der 1880er Jahre beschloss der Besitzer einer Süßwarenfabrik, Ferdinand Theodor von Einem, die Produkte zu verschönern, indem er einen Vertrag zur Kopie des Gemäldes abschloss. Die Süßigkeiten „Mischka Kosolapy“ erhielten hohe Auszeichnungen auf Messen in Nischni Nowgorod und Paris. Das Verpackungsdesign, das 1913 von Manuil Andrejew erstellt wurde, beinhaltete das Motiv des Gemäldes und die Bethlehemsterne, da die Süßigkeiten ein beliebtes Weihnachtsgeschenk waren.

Schischkin starb im März 1898 am Malstock, während er an einem neuen Gemälde arbeitete. Er wurde auf dem Smolensker Friedhof in Sankt Petersburg beigesetzt, aber 1950 wurde seine Asche auf den Tichwiner Friedhof der Alexander-Newski-Lawra übertragen.

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