Der Flügel ist Teil der städtischen Anlage aus dem 17. und 19. Jahrhundert, die als Objekt des kulturellen Erbes von föderaler Bedeutung anerkannt ist. Derzeit besteht der nordische Flügel der Anlage aus zwei angrenzenden Teilen: dem westlichen (Gebäude 1B) und dem östlichen (Gebäude 1A). Gebäude 1A befindet sich an der Ecke der Swerchkov- und Dewjatkin-Gassen.
Diese alte Moskauer Anlage hat eine komplexe und lange Geschichte, einschließlich zahlreicher Umbauten. Sie wechselte mehrfach den Besitzer und gehörte namhaften Eigentümern.
In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts wurde dieser Teil der östlichen Weißen Stadt, der in der Nähe der Straßen zu den kaiserlichen Residenzen in Ismailowo und Preobraschenskoje liegt, zu einem aristokratischen Viertel. Hier ließen sich Höflinge, reiche Adelige und Unternehmer nieder und bauten steinerne Paläste. In diesem Gebiet sind bis heute mehrere alte Paläste aus dem 17. Jahrhundert sowie Schlösser und Herrenhäuser aus dem 18. Jahrhundert erhalten.
Es ist bekannt, dass in der Armenischen Gasse die Höfe der Boyaren Matwejew und Miloslavski lagen. Die Paläste, die den Kern des Hauptgebäudes im Besitz Nr. 11 in der Armenischen Gasse bilden, gehörten vermutlich der Familie Miloslavski. Zu den nachfolgenden dokumentierten Eigentümern gehörten M.V. Dmitriev-Mamonov, D.A. Volkonski und N.A. Glebov. Im Jahr 1790 ging die Anlage an die Fürsten Gagarin, unter denen der Architekt Matwei Kasakow das alte Haus umbaute und ein klassisches Ensemble der Anlage mit traditioneller Komposition schuf, bei dem das Hauptgebäude symmetrisch von den an die Straßenfront versetzten Gebäuden flankiert wird.
In dieser Zeit wurden auch Flügel entlang des Perimeters des Anwesens gebaut, einschließlich des heutigen Gebäudes 1A. Seine Komposition war nahezu identisch mit dem Südflügel: ein rechteckiges Gebäude mit einem Ofen in der Mitte. Interessant ist, dass das Grundstück der heutigen Swerchkov-Gasse entlang der nördlichen Grenze des Anwesens Ende des 18. Jahrhunderts nicht befahrbar war. Es wurde nach 1812 wieder zu einer städtischen Gasse, und in die blinde Fassadenwand wurden Fenster eingebaut.
Im Gegensatz zum westlichen Teil des Nordflügels (Gebäude 1B) und dem Südflügel (Gebäude 3) wurde der östliche Teil des Nordflügels (Gebäude 1A) Ende des 19. und im 20. Jahrhundert erheblichen Umbauten unterzogen. Das Gebäude wurde mehrmals aufgestockt und stellt nun von der Seite der Dewjatkin-Gasse faktisch ein vierstöckiges Haus dar. Der Eckteil der Fassadenfront zur Swerchkov-Gasse ist mit einem dreieckigen Giebel geschmückt.
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