Der Butowskij Poligon stand unter der Aufsicht des NKWD. Historikern zufolge fanden hier seit 1935 Hinrichtungen statt. In den 70er Jahren maskierten KGB-Mitarbeiter dreizehn große Gräber und verwandelten sie in einen Apfelgarten. Heute ist dieser Ort Teil des Denkmals „Gedenkgarten“.
Das Konzept des Denkmals besteht darin, dass die Besucher, wenn sie die Gedenkallee hinuntergehen, auf dem Niveau der Gräber stehen. Auf den Granitplatten der 300 Meter langen Allee sind 20762 Namen von Menschen eingraviert, die zwischen August 1937 und Oktober 1938 auf dem Butowskij Poligon erschossen wurden. Wenn man entlang der Granitmauern geht, die an einen Hinrichtungsgraben erinnern, kann man heute die Listen der Opfer sehen, die die Schrecken des Butowskij Poligon widerspiegeln.
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