Der Großvater Grigori Michailowitsch Rukawischnikow, der Gründer der Familie Rukawischnikow, begann als Leibeigener, konnte jedoch dank seines Scharfsinns und Fleißes Kapital ansammeln und vom Ladenbesitzer zum Eigentümer eines Stahlwerks aufsteigen. Sein Sohn, Michail Grigoriwitsch Rukawischnikow, setzte das Werk fort.
Sergei Michailowitsch Rukawischnikow, der 1877 von seinem Großvater 2 Millionen erbte, baute einen Palast an der Oberwolga-Uferpromenade. Der Architekt war I. S. Boizow, und die skulpturale Gestaltung schuf M. O. Mikeschin. Während der Bauzeit lebte Sergei von den Zinsen des Erbes, ohne Interesse am Geschäft zu zeigen, und beschäftigte sich mit Pferdezucht.
Nach Abschluss des Palastbaus begann Sergei Michailowitsch mit der Umgestaltung des Anwesens in Podwjasje. 1913 und 1916 ließ er in Nischni Nowgorod ein Gebäude des Handels- und Industriekomplexes mit Bankfilialen errichten, bekannt als „Bank der Rukawischnikows“. Der Architekt war F. O. Schechtel, und der Bildhauer S. T. Konjonkow. Dieses Gebäude wurde zu einem der besten Beispiele des Jugendstils in der Stadt.
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