Die Mutter erzählte, wie Maria Wladimirowna Lukina in Ewlaschewo ermordet wurde. Dieser Mord wurde auf der Dorfsversammlung diskutiert, wo jeder seine Meinung äußern konnte. Nikita Fedorowitsch Sbitnjow sprach sich gegen den Mord aus, aber die Mehrheit wollte ihm nicht zuhören, da er ein Kulak war. Der Soldat Budkin, der von der Front zurückgekehrt war, hetzte zum Mord auf. Doch die Minderheit, die mit dem Mord nicht einverstanden war, forderte eine offizielle Bestätigung ihrer Unschuld. Die Versammlung beschloss, eine solche Bestätigung auszustellen und die alte Frau zu töten. Angeführt von Budkin machte sich die Menge mit Knüppeln auf den Weg zur Villa, um die alte Baronin und ihre Tochter, die im Dorf „Zypotschka“ genannt wurde, zu töten.
Trotz der Überredungen ihrer Freunde, Ewlaschewo in dieser Zeit der Unruhen zu verlassen, weigerte sich Maria Wladimirowna: „Hier bin ich geboren, und wenn Gott es so bestimmt hat, werde ich hier auch sterben.“ Sie blieb in der zerfallenden Villa. Als die Dorfsversammlung über ihren Tod abstimmte, aß sie mit ihrer Tochter zu Abend. Plötzlich klopfte es ans Fenster, und die Tochter, die das Fenster öffnete, fand eine Notiz: „Lauft schnell weg, man kommt, um euch zu töten.“ Doch die alte Frau schaffte es nur bis zur Kutschenremise, wo sie von den Bauernhunden entdeckt wurde, gefolgt von der Menge mit Knüppeln. Maria Wladimirowna wurde wahrscheinlich mit dem ersten Schlag getötet, aber mit der „Zypotschka“ geschah ein Wunder. Sie erwachte im Morgengrauen bei der Kutschenremise, als sie von einem irischen Setter geleckt wurde. Das Mädchen, das ihre letzten Kräfte sammelte, kroch zu ihrer Mutter, aber als sie sah, dass sie tot war, kroch sie weiter. Der Setter folgte ihr und rettete sie, als sie in der Nähe des Gehöfts von Sbitnjows das Bewusstsein verlor. Der Hund erregte Aufmerksamkeit, und die Sbitnjows holten die „Zypotschka“ ab und brachten sie ins Krankenhaus von Saransk.
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