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Hinrichtung von Koltschak und Pepelyaev

Es wird eine Zeit kommen, in der unsere Nachkommen, während sie an die Schande und Schrecken unserer Tage zurückdenken, Russland vieles verzeihen werden, denn in jenen Zeiten herrschte nicht nur Kain in der Dunkelheit, sondern auch Abel war unter seinen Söhnen. Es wird der Tag kommen, an dem sein Name in goldenen Buchstaben zur ewigen Erinnerung und Ehre in die Chronik des Russischen Landes eingetragen wird, so schrieb Ivan Bunin über Koltschak in Paris im Jahr 1921.

Genau vor hundert Jahren, in der Nacht vom 7. Februar 1920, wurden am Rande von Irkutsk die Bolschewiki ohne Gericht den Anführer der Weißen Armee in Sibirien, den Obersten Herrscher Russlands, Admiral Alexander Wasiljewitsch Koltschak, und den Premierminister seiner Regierung, Viktor Pepelyaev, erschossen. Die Hinrichtung wurde von Boris Blatländer (Bursak) und Samuel Tschudnowski geleitet. Letzterer kam zusammen mit Bronstein (bekannt als Trotzki) und anderen professionellen Revolutionären im Frühjahr 1917 aus New York nach revolutionärem Petrograd. Beide wurden 1937 als „Volksfeinde“ erschossen. Die Seelenmessen finden statt:

In St. Petersburg: Am 7. Februar um 20:00 Uhr in der Heilig-Trinitäts-Kirche „Kulich und Pascha“. Nach der Seelenmesse wird eine Blumenlegung an der Gedenktafel am Kreuz auf dem Grab der Eltern des Admirals stattfinden.

In Moskau: Am 8. Februar um 14:00 Uhr in der Kirche der Schutzherrin der Heiligen Gottesmutter in Krasnoje Selo, Adresse: ul. Nizhnja Krasnoselskaja, d.12, str.1.

In München: Am Samstag, den 8. Februar um 16:00 Uhr im Dom der Heiligen Neumärtyrer und Bekennenden Russlands (Linkolnstrasse 58, München).

Geo-Punkt

Расстрел Колчака и Пепеляева

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