Die Grafenfamilie Olsoff ist nicht nur in der russischen Geschichte bekannt, sondern auch darüber hinaus. Heute werden wir über ihren prächtigen Palast in der Powarskaja-Straße sprechen, der bis 1917 der Familie gehörte. Die Powarskaja-Straße ist auch heute noch für ihre architektonische Schönheit berühmt, aber unter all den Gebäuden sticht das große weiße Herrenhaus mit seiner interessanten Geschichte hervor. Dieses zweigeschossige Haus wurde lange vor der Revolution erbaut und ging in den 1890er Jahren in den Besitz der Olsoffs über. Es wurde von Gräfin Alexandra Andrejewna Olsoff, der Frau des bekannten Generals Alexei Wasiljewitsch Olsoff, einer einflussreichen Figur ihrer Zeit, erworben.
Der Palast in der Powarskaja-Straße ist bekannt durch die Erinnerungen vieler Besucher, denn dort fanden freimaurerische Versammlungen statt. Alexei Wasiljewitsch war ein bekannter Freimaurer, genoss jedoch das Wohlwollen der Zarenfamilie. Berichten zufolge empfing er sogar den Kaiser Alexander III. in diesem Haus, obwohl es schwierig ist, dies mit hundertprozentiger Sicherheit zu bestätigen.
Nach der bolschewistischen Revolution verließ die Familie Olsoff Russland. Zu diesem Zeitpunkt war der Eigentümer des Palastes bereits verstorben, und seine Witwe mit den Kindern emigrierte. Das gesamte Vermögen der Grafen wurde vom Staat konfisziert, mit Ausnahme dessen, was bereits geplündert worden war. Heute ist das Haus restauriert und zieht weiterhin die Aufmerksamkeit der Passanten auf sich.
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