Die Paradiestore von Wolgograd, auch bekannt als die Propyläen an der zentralen Uferpromenade, wurden in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts errichtet. Während des Großen Vaterländischen Krieges befand sich hier eine starke Holzbrücke über die Wolga, die für Panzer bestimmt war. Heute dienen diese Tore als feierlicher Eingang zur Stadt, und hier versammeln sich oft die Einwohner zu städtischen Festen und Konzerten.
Geschichte der Paradiestore
Die erste Treppe am Hang der Uferpromenade erschien zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Ihre Holzstufen wurden von Dampfschifffahrtsgesellschaften zum Komfort der Passagiere gebaut.
Während der Schlacht von Stalingrad befand sich an dieser Stelle die Hauptüberquerung der Wolga. Im Dezember 1942 wurde eine starke Holzbrücke errichtet, über die Panzerkolonnen Verstärkungen zur Sowjetarmee transportierten.
Die moderne zentrale Treppe mit den Toren wurde nach dem Krieg im Rahmen der Wiederherstellung der Uferpromenade gebaut. Das Projekt wurde vom Institut „Lengiprorhetrans“ entwickelt, und die Autoren waren die Architekten I.E. Fialko, V.N. Simbirzew und V.S. Makarenko.
Die Propyläen an der zentralen Uferpromenade
Die feierliche neunstufige Treppe besteht aus Granit. Ihre Breite beträgt 40 Meter, und 100 Stufen sind in 8 Plattformen unterteilt. Die Treppe wird von einer Kolonnade aus schneeweißen Propyläen gekrönt. Sie verbindet zwei Terrassen der Uferpromenade der 62. Armee. Auf der oberen Terrasse befindet sich der Siegespark mit zahlreichen Alleen, und auf der unteren Terrasse eine offene Konzertbühne sowie der Wolgograder Flussbahnhof, dessen Länge der Länge des Roten Platzes in Moskau entspricht.
Laut dem Entwurf erinnert die zentrale Treppe an die Potemkinsche Treppe in Odessa und sieht in ihrem äußeren Erscheinungsbild fast genau wie die Moskauer Tore in St. Petersburg aus. Die Propyläen sind Teil der zentralen Uferpromenade von Wolgograd und gelten als feierlicher Eingang zur Stadt.
Heute versammeln sich die Zuschauer an der zentralen Treppe während städtischer Feste und Konzerte, die Bühne wird am Fuße der Treppe aufgebaut. Abends werden die Tore beleuchtet.
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