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Denkmal für Juri Dolgoruki

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Zum 800-jährigen Jubiläum der Stadt wurde beschlossen, eine großangelegte Feier zu veranstalten. Zu den geplanten Veranstaltungen gehörte der Bau eines neuen Denkmals auf dem Tverskaja-Platz (damals Sowjetplatz) in Moskau.

Ein Jahr zuvor wurde ein Wettbewerb zur Auswahl des Architekten für das Denkmal für Juri Dolgoruki durchgeführt, der laut Chroniken als Gründer Moskaus galt. Obwohl sich später herausstellte, dass diese Informationen fehlerhaft waren, wurde die Entscheidung getroffen, und die Wahl fiel auf den wenig bekannten Keramiker und Plastiker Orlow S.M.

Diese Entscheidung spiegelte sich im Denkmal wider: Mangelnde Erfahrung in der monumentalen Architektur hinterließ Spuren in Form grotesker Verzierungen im Stil der altrussischen Baukunst.

Zu Ehren des 800-jährigen Jubiläums der Hauptstadt wurde der erste Stein des Denkmals gelegt, das der Öffentlichkeit am 6. Juni 1954 präsentiert wurde.

Das Denkmal wurde vom Bildhauer und Gießer Gawriil Sawinski im Mytischtschi-Werk des Volkskünstlers E.F. Belaschowa hergestellt. Für seine Schaffung wurden aus dem städtischen Budget 5,5 Millionen Rubel bereitgestellt.

Viele Russen unterstützten die Idee, ein Denkmal für Juri Dolgoruki in der Hauptstadt aufzustellen, nicht: Einige hielten ihn für "fremd" für Moskau, andere waren mit den künstlerischen Entscheidungen nicht einverstanden. Im Laufe von mehr als einem halben Jahrhundert hat sich die Wahrnehmung des Denkmals von negativ und ironisch zu zustimmend gewandelt.

Aufgrund des Fehlens von Darstellungen des Großfürsten von Kiew schufen die Architekten ein Sammelbild auf der Grundlage von Folklore. Juri Dolgoruki wird als russischer Bogatyr in Rüstung auf einem Kriegspferd dargestellt, das angehalten hat und mit einer herrschaftlichen Geste auf die russischen Ländereien zeigt.

Die Details der Rüstung des Reiters sind sorgfältig ausgearbeitet: Am Torso sind geschnitzte Bänder, auf dem Kopf ein Schischak mit Barma. Besonders bemerkenswert sind die Details des Pferdegeschirrs. In der linken Hand hält Dolgoruki einen runden Schild mit der Gravur des alten Wappens von Moskau, des heiligen Georgs.

Der Sockel des Denkmals ist mit ornamentaler Schnitzerei geschmückt, inspiriert von den Reliefs der Georgskirche in Jurjew-Polski.

Geo-Punkt

Памятник Юрию Долгорукому

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