Das berühmte orthodoxe Friedhof beim Kloster Novo-Diveevo wurde zur Ruhestätte für viele Russen, die gezwungen waren, ihre Heimat zu verlassen. Hier wurde ein Denkmal für die Soldaten der ROA und eine Kapelle zu Ehren des Russischen Korps errichtet. In diesem Artikel erzählen wir die Geschichte der Entstehung des einzigen Denkmals für die Kämpfer der Befreiungsbewegung der Völker Russlands 1941-1945. Das Kloster Novo-Diveevo wurde Anfang der 1950er Jahre von Erzbischof Andrej (Rymarenko) in Nanuet, New York, USA, gegründet. Am 6. September 1952 fand die Weihe des Friedhofs statt. Hier ruhen so bekannte Persönlichkeiten wie Fürstin Vera Konstantinowna und Olga Michailowna Wrangel sowie Teilnehmer der Weißen Bewegung und der ODN.
Unter den ehemaligen Offizieren der VS KONR, die ins Exil gingen, entstand die Idee, ein Denkmal für Generalleutnant A.A. Wlassow und die Teilnehmer der Befreiungsbewegung zu schaffen. 1964 wurde ein Komitee zur Ehrung der gefallenen Kämpfer der ROA gegründet, das von Colonel Partleznik geleitet wurde. Das Ergebnis der Arbeit des Komitees war, dass am 4. September 1967 der Grundstein für das Denkmal auf dem Friedhof des Klosters in Novo-Diveevo gelegt wurde, und am 26. September wurde es geweiht. Die Einweihung des Denkmals fand am 1. Oktober 1967 statt, der Architekt war Michail Lermontow.
Die Zeitschrift „Chasovoy“ beschrieb dieses Ereignis so: Am Morgen begannen Vertreter militärischer und öffentlicher Organisationen, der Kosaken und politischer Gruppierungen zu erscheinen. Um 13:00 Uhr formierten sich Ehrenwachen am mit einer Plane bedeckten Denkmal. Um 13:45 Uhr traf Metropolit Philaret mit dem Klerus ein. Auf das Kommando „Stillgestanden! Herren Offiziere!“ und unter dem Gesang „Kol Slaven“ wurde die Plane abgenommen und das Porträt von General Wlassow enthüllt. Erzbischof Philaret weihte das Denkmal und betete für die, die ihr Leben für andere gegeben haben. Nach „Ewige Erinnerung“ fand die Kranzniederlegung durch verschiedene Organisationen statt.
Metropolit Philaret betonte in seiner Rede die Opfer des russischen Volkes und äußerte die Zuversicht auf die baldige Befreiung Russlands. Colonel Partleznik hielt ebenfalls eine Rede über die Bedeutung des Denkmals. Nach der Zeremonie fand im Speisesaal des Klosters ein freundschaftliches Treffen statt, bei dem Vertreter verschiedener Organisationen sprachen.
Das Komitee zur Ehrung der gefallenen Kämpfer der ROA sprach Metropolit Philaret, dem Klerus und allen, die ihre Bemühungen unterstützt haben, Dank aus. Seit vielen Jahren wird am Denkmal jährlich eine Gedenkfeier für General Wlassow und seine Gefährten abgehalten.
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