Das von Frangujan geschaffene Denkmal wurde am 7. Oktober 1998 in Belgien im Rahmen des Festivals "Tage von Peter dem Großen" eingeweiht. Die bronzene Statue von Peter I. steht an dem Ort, an dem einst der Kaiser selbst trat, als er Antwerpen besuchte, um die Jesuitenbibliothek zu besichtigen. Dieser Ort liegt in der Nähe des Kronenburger Tors, neben dem heute nicht mehr existierenden Kloster St. Michael, wo Peter verweilte. Heute kreuzen sich hier zwei wichtige Straßen der Stadt und es befindet sich ein Platz.
Die Belgier bereiteten sich gründlich auf die Aufstellung des Denkmals für den russischen Kaiser vor: Aus dem Museum wurden die Glocken geholt, die Peter 1717 begrüßten. Sie wurden auf einen speziellen Lastwagen montiert, der für diesen Zweck ausgestattet war, und fünfzig eins wurden befestigt. Der bekannte Musiker und Glockenspezialist Jo Haazen spielte Melodien, mit denen Antwerpen Peter während seiner Reise durch Europa willkommen hieß. Alle Veranstaltungen standen unter der Schirmherrschaft der Regierung Belgiens und Ihrer Majestät der Königin von Belgien.
Georgij Frangujan platzierte die majestätische Figur von Peter I. am Rand einer bronzenen Scheibe, deren Rückseite von vier Engeln gestützt wird. Auf der erhobenen Seite der Scheibe ist die Inschrift auf Flämisch "Peter der Große" eingraviert, sowie zwei Medaillons mit den Wappen Russlands und Antwerps. Diese Scheibe dient gleichzeitig als geografische Karte und als Wachsiegel, das die Gesetzgebung der europäischen Geopolitik symbolisiert. Ein interessanter Effekt entsteht, wenn man sich um die Skulptur bewegt: So oft man die Figur auch umrundet, das Verlangen, dies erneut zu tun, verschwindet nicht. Dies liegt daran, dass die Figur nicht statisch ist: Ein Arm des Kaisers ist zwanzig Zentimeter länger als der andere, was Dynamik verleiht, obwohl das Erscheinungsbild des Königs harmonisch bleibt.
Ein weiterer interessanter Aspekt betrifft den unsichtbaren Teil der Skulptur. In der Basis der inneren Konstruktionen des Denkmals verwendete Frangujan echte Schiffsdrähte. Diese sind innen zwischen dem bronzenen Ring in Peters Brust und den unterirdischen Stützen befestigt, wodurch innere Spannung erzeugt wird und dem Monument zusätzliche Stabilität verleiht.
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