In der französischen Gemeinde Honfleur wurde ein Denkmal für den Hund Mumu, die Heldin der Erzählung von Ivan Turgenew, errichtet. Die Skulptur kann als ein Stück Russland in Frankreich betrachtet werden. Der Autor des Werkes ist der russische Bildhauer Wladimir Zessler, und der Initiator der Aufstellung war der Regisseur Juri Grymov. Die Wahl des Ortes ist nicht zufällig: In Honfleur traf Ivan Turgenew auf Guy de Maupassant. Es wird angenommen, dass der Hund dort platziert ist, wo Maupassant angeblich versucht hat, sich zu ertränken, obwohl es dafür keine dokumentarischen Beweise gibt.
Während der Dreharbeiten zum Film "Mu-Mu" schickte Grymov einen Brief an den Bürgermeister von Honfleur mit dem Vorschlag, ein Denkmal aufzustellen, ohne auf eine schnelle Antwort zu hoffen. Doch die Genehmigung kam fast sofort: "Einverstanden. Kommen Sie. Stellen Sie auf."
Grymov gestand, dass er ursprünglich das Denkmal in Moskau errichten wollte, aber öffentliche Organisationen sich dagegen aussprachen. In Honfleur hingegen gefiel der traurige Hund den Einheimischen.
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