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Denkmal für Maat Domaschenko

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Am 9. September 1828 wurde in Kronstadt das Denkmal für den 23-jährigen Maat des Schiffes "Asow", Alexander Alexandrowitsch Domaschenko, eingeweiht. Er sprang während eines Sturms vor der Küste Siziliens ins Meer, um einen ertrinkenden Matrosen zu retten, doch beide ertranken in den Wellen. Die Kameraden von Domaschenko waren tief berührt von seinem christlichen Heldentum und wandten sich nach ihrer Rückkehr vom Krieg an Kaiser Nikolaus I. mit der Bitte um Erlaubnis zur Errichtung eines Denkmals. Der Kaiser stimmte zu und war persönlich bei der Einweihung des Denkmals anwesend, das vom Bildhauer Joseph Charlemagne aus Mitteln, die von den Seeleuten gesammelt wurden, geschaffen wurde.

Die Idee zur Errichtung des Denkmals kam von der Besatzung des Schiffes "Asow". Die Mittelbeschaffung wurde von dem Kapitän des Schiffes, Konteradmiral Michail Petrowitsch Laza-rew, und Leutnant Nakhimov geleitet. Der Kommandeur der Eskadre, Vizeadmiral Login Petrowitsch Heyden, unterstützte die Initiative der Besatzung nachdrücklich. Die Einweihung des Denkmals fiel mit dem ersten Jahrestag des Todes von Maat Domaschenko zusammen.

Das Denkmal besteht aus einer schwarzen Eisenstela mit einer Gedenkinschrift und einem Bild des Heck des Schiffes "Asow". Die Spitze der Stela ist mit einem Lorbeerkranz geschmückt. Auf der Vorderseite steht: "Zur Erinnerung an den menschenfreundlichen Heldentum A. Domaschenko, 9. September 1827, vor der Küste Siziliens." Auf der Rückseite der Stela steht: "Die Offiziere des Schiffes Asow widmen ihrem geschätzten Kameraden, der sich vom Heck des Schiffes stürzte, um den in den Wellen ertrinkenden Matrosen zu retten und mit seinem Leben für diese menschenfreundliche Tat bezahlte." Dieses Denkmal ist das älteste in Kronstadt und berührt besonders die Herzen der Menschen.

Geo-Punkt

Памятник мичману Домашенко

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