Die Idee, ein Denkmal für den Dichter I. S. Nikitin zu errichten, wurde 1899 vom Vorsitzenden des Komitees der Öffentlichen Bibliothek namens I. S. Nikitin und Herausgeber der Zeitung „Don“ W. G. Wesselowski vorgeschlagen. 1900 begann die Sammlung von Spenden für das Denkmal unter den Bewohnern Russlands, initiiert von Kaiser Nikolai II.
1907 wurde im Woronescher Duma eine Kommission zur Errichtung des Denkmals gebildet, die von W. G. Wesselowski geleitet wurde. Der Stadtarchitekt A. M. Baranow, Mitglied der Kommission, entwickelte den technischen Entwurf des Denkmals. Der Wettbewerb zur Erstellung des Entwurfs fand in St. Petersburg statt, und 1909 wählte die Kommission das Modell, das von dem Künstler I. A. Schuklin, einem gebürtigen der Region Kursk, geschaffen wurde.
Das Denkmal wurde in St. Petersburg gefertigt. Die Skulptur besteht aus Bronze, der Sockel aus grauem Granit. Zusammen mit dem Denkmal wurde eine Granitumrandung mit gusseisernen Ständern für die Laternen installiert.
Das Denkmal wurde im Oktober 1911 auf dem Theaterplatz in Woronesch eröffnet, anlässlich des 50. Jahrestages des Todes des Dichters.
1918 wurde der Theaterplatz in Platz I. S. Nikitin umbenannt. Später wechselte das Denkmal mehrmals seinen Standort: 1933 wurde es in den Kolzowski-Park versetzt, aber 1973 wurde es an seinen ursprünglichen Ort zurückgebracht.
In Woronesch wurden auch zwei Büsten des Dichters errichtet: eine in der Nähe des Hauses-Museums des Dichters (1964), die andere beim Literaturmuseum (2009).
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