Auf dem Gipfel von Brjansk, am Pokrowskaja-Hügel, erhebt sich ein majestätisches Denkmal, das Bayans und Pereswet darstellt. Es wurde 1985 zur Feier des tausendjährigen Bestehens der Stadt eingeweiht. Der Standort wurde nicht zufällig gewählt: Der Pokrowskaja-Hügel ist seit dem 14. Jahrhundert besiedelt und ist der älteste Teil der Stadt.
Die Skulptur zeigt Alexander Pereswet, den Helden der Schlacht von Kulikowo, der den tatarischen Krieger Tschelubei besiegte. Laut Legende stammt er aus Brjansk.
Neben ihm ist der alte Sänger Bayan mit Gusli abgebildet, ebenfalls ein Sohn der Region Pridesen. Seine Lieder inspirierten die Krieger zu Heldentaten.
Hinter den Helden erhebt sich ein schneeweißer Pfeil, der an einen Tempel erinnert. Die Spitze wird von einer Skulptur einer Frau geschmückt, die das Vaterland und die Mutter symbolisiert. In ihren Händen hält sie eine Sichel und einen Hammer, Symbole für Arbeit und Landwirtschaft, die die Grundlage von Brjansk bilden.
Alexander Pereswet, ein kriegerischer Mönch aus dem Dreifaltigkeits-Sergius-Kloster, ist bekannt für seine Heldentat. Vor der Schlacht von Kulikowo im Jahr 1380 erhielt Dmitri Donskoi den Segen von Sergius von Radonesch, der ihm zur Hilfe zwei Mönche sandte. Pereswet trat als Erster im Duell gegen Tschelubei an, und beide starben. Unmittelbar danach begann die Schlacht, die mit dem Sieg der Russen endete.
Pereswet und Osljabja wurden von der Kirche heiliggesprochen. Der genaue Ort ihrer Bestattung ist nicht bekannt, aber einigen Berichten zufolge befinden sich ihre Überreste auf dem Gelände des Moskauer Simonow-Klosters, das in der Sowjetzeit zerstört wurde.
In Brjansk wird Pereswet besonders verehrt. Er gehört zur Versammlung der Brjansk-Heiligen, und in der Nähe der Dreifaltigkeitskathedrale wurde 2011 ein Denkmal für den kriegerischen Mönch eingeweiht. Der Glockenturm der Kathedrale trägt ebenfalls den Namen Pereswet.
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