Im Jahr 2001 wurde an der Uferpromenade von Rostow feierlich das Denkmal für Fjodor Fjodorowitsch Ushakov, einen herausragenden russischen Flottenkommandanten, Wissenschaftler und orthodoxen Heiligen, eröffnet. Das Monument ist in Form eines Büsten auf einem zylindrischen Granitsockel gestaltet, der mit einem bronzenen Kranz geschmückt ist. Das Denkmal befindet sich im Zentrum einer Granitfläche mit Blumenbeeten und einer Umzäunung aus Granitkugeln, die mit metallenen Ketten verbunden sind. Links vom Denkmal liegt an der Kette ein schwarzer Metallanker. Zwei Stufen führen zum Monument, und auf dem Sockel ist die Inschrift: „Admiral Ushakov“ eingraviert. Der Autor des Denkmals ist der bekannte Rostower Bildhauer Anatoli Skarnin, der viele berühmte Monumente geschaffen hat.
Das Erscheinen des Denkmals für Ushakov auf donischem Boden ist kein Zufall. Hier begann der junge Marineoffizier nach dem Abschluss der Marinekadettenschule seinen Weg zu den Admiralspatenten und dem Ruhm als Verteidiger des Vaterlandes. In jenen Jahren diente Ushakov in der Don (Asowschen) Flottille unter dem Kommando von Admiral Sinjawin, wo er die asowische Küste, die Unterläufe des Don und die Festung Asow vor feindlichen Angriffen schützte. Die russische Marine entwickelte sich rasant, und der Fähnrich Ushakov war mit der Lieferung von Holz für den Bau neuer Schiffe beschäftigt.
Im Jahr 1769 wurde Ushakov in der Festung St. Dmitri von Rostow zum Leutnant befördert. Er blieb bis zum Sommer 1775 am Don und im Asowschen Gebiet. Der Dienst in der Asowschen Expedition wurde für ihn zur Schule der Kriegskunst. Der Feldherr sagte später: „Mit allem, was ich habe, bin ich dem Dienst verpflichtet und denke an nichts anderes als an das Wohl des Staates.“
Ushakov war ein großer Flottenkommandant, der keine Niederlage erlitt, kein einziges Schiff verlor und kein Matrose in Gefangenschaft geriet. Er widmete sein Leben dem Dienst für Russland und der Entwicklung ihrer Marine. Neben glänzenden Siegen widmete er sich dem Schiffbau und dessen technischer Verbesserung. Sein genialer Talent vereinte sich mit christlichen Werten, und selbst besiegte Feinde bewunderten seine Großzügigkeit und seinen Adel.
Zeitgenossen und Nachkommen schätzten diesen großen Mann hoch, und die Anwesenheit seiner Denkmäler in vielen Städten, einschließlich Rostow am Don, ist ein Beweis dafür.
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