Im Jahr 1952 wurde in Armavir, im Park an der Kirov-Straße, zwischen der Eisenbahnstraße und der Engelsstraße, ein Denkmal für Alexander Sergejewitsch Puschkin errichtet, und der Park erhielt den Namen des Dichters.
Ursprünglich wurde das Denkmal aus Gipsbeton gefertigt. Seine Höhe betrug 2,2 Meter, und das Podest erreichte 2,6 Meter. Im Jahr 1999 führte der armavirische Bildhauer Sergej Andrejewitsch Kamyschin eine kosmetische Restaurierung des Denkmals durch.
Im Jahr 2006, als sich der Zustand des Denkmals verschlechterte, wurde beschlossen, eine vollständige Restaurierung durchzuführen. Die Arbeiten wurden erneut dem Bildhauer S. A. Kamyschin anvertraut. Das Denkmal wurde vom Podest abgenommen und in die Werkstatt transportiert, wo es in Bronze gegossen und ein neues Podest angefertigt wurde. Im Jahr 2007, zum Geburtstag von Puschkin, kehrte das erneuerte Denkmal an seinen Platz im Park zurück.
Im Dezember 2009 wurde das Monument im „Puschkin-Park“ erneut restauriert. Die Figur des Dichters, die zu grünen begann, wurde mit Säure gereinigt und neu gestrichen. Das Podest wurde umgestaltet: Statt breit und „schwer“ wurde es proportionaler zur Skulptur. Die Restaurierung wurde erneut von S. A. Kamyschin durchgeführt.
Auf dem Podest des Denkmals sind Inschriften angebracht. Auf der Vorderseite: „A. S. Puschkin, er ist nicht nur der große russische Dichter seiner Zeit, sondern auch der große Dichter aller Völker und Epochen. Ruhm der Welt. V. G. Belinski“. Auf der Rückseite: „Zwei Monate lebte ich im Kaukasus. Ich sah die Ufer des Kuban und die Wachtstationen, bewunderte unsere Kosaken; ewig zu Pferd; ewig bereit zu kämpfen; in ständiger Vorsicht. A. S. Puschkin“.
An den Seiten kann man Auszüge aus einem Gedicht lesen:
„Nein, ich werde nicht ganz sterben, die Seele in der heiligen Lyra
Mein Staub wird überleben und der Verwesung entkommen.
Und berühmt werde ich sein, solange in der unter dem Mond liegenden Welt
Lebt auch nur ein einziger Poet…“
A. S. Puschkin
„Und lange werde ich dem Volk lieb sein,
Weil ich edle Gefühle mit der Lyra erweckte,
Weil ich in meinem grausamen Zeitalter die Freiheit verherrlichte
Und zur Milde gegenüber den Gefallenen aufrief.“
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