Es ist wunderbar, dass es in Nizza einen Ort gibt, der mit dem Namen A.P. Tschechow verbunden ist und eine besondere Atmosphäre hat.
Wussten Sie, dass das Hotel in den 60er Jahren des 19. Jahrhunderts gegründet wurde? In alten Reiseführern wird das Jahr „1860“ erwähnt.
Einige Quellen behaupten, dass dies das älteste noch betriebene Hotel der Stadt ist, obwohl es bereits vor 1860 Hotels gab, die jedoch nicht erhalten geblieben sind.
Das Hotel wurde „Oasis“ genannt, da es zwischen üppigen Gärten erbaut wurde.
Im 19. Jahrhundert gehörte das Hotel L’Oasis einer russischen Familie, weshalb es informell „Russisches Pension“ genannt wurde, da den Gästen Unterkunft und Verpflegung angeboten wurden.
Das „Russische Pension“ war bei der kreativen und wissenschaftlichen Intelligenz sehr beliebt.
Zu seinen Gästen gehörten M.E. Saltykov-Schtschedrin, A.P. Tschechow, M.M. Kowalewski, Lenin und etwa 40 andere Landsleute.
W.I. Nemirovich-Danchenko übernachtete hier nach einer Niederlage im Casino von Monte Carlo. Der Künstler Joseph Braz malte ein Porträt von Tschechow, das als eines der besten Bilder des Schriftstellers gilt und sich heute in der Tretjakow-Galerie befindet.
In den Jahren 1875-1876 lebte M.E. Saltykov-Schtschedrin lange hier, und Ende des 19. Jahrhunderts verbrachte A.P. Tschechow drei Winter hier. Er hatte oft Gäste, wie den russischen Vizekonsul in Menton, Jurasow, den Künstler Jakobi, den Direktor der russischen zoologischen Station in Villefranche, Korotnev, und Professor Kowalewski.
Es ist bekannt, dass Tschechows Freundin, die Künstlerin Alexandra Chotjanceva, ihn 1897 im Hotel L’Oasis in Nizza besuchte.
Hier schuf der Schriftsteller viele Werke, wie die Novellen „Pecheneg“, „Im Wagen“, „In der Heimat“, „Bei Freunden“.
Als man ihn bat, eine Novelle über seinen Aufenthalt in Nizza zu schreiben, antwortete Tschechow, dass er dies nur in Russland tun könne, während er sich an Nizza erinnerte und sich nach ihr sehnte.
Er sagte, dass er wolle, dass die Erinnerung nur wichtige Erinnerungen bewahrt, aus denen ein Werk entsteht. Wahrscheinlich entstand so „Die Dame mit dem Hund“, inspiriert von seinem Leben in Nizza.
Heute kann man an der Wand des Hotels eine Gedenktafel sehen, die den Besuch von W.I. Lenin bezeugt, der 1909 und 1911 nach Nizza kam und im „Oasis“ übernachtete.
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