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Nosos Villa, Holzmodern in Moskau

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Heute erinnert sich kaum jemand an den Moskauer Kaufmann Wasilij Dmitrijewitsch Nosow, der an der Schwelle vom 19. zum 20. Jahrhundert lebte. Doch seine prächtige Villa hat bis heute überdauert, wodurch der Name Nosow in der Geschichte erhalten blieb. Dieses Haus, das sich in der heutigen Elektrizitätsstraße befindet, ist eines der seltenen Beispiele für den Holzmodernismus des vorrevolutionären Russlands. Es wurde 1903 auf Bestellung von Nosow erbaut, das Projekt der Villa entwarf der Architekt Kekushev.

Zu Beginn des letzten Jahrhunderts galt das Gebiet der heutigen U-Bahn-Station Elektrizitätsstraße als abgelegene Peripherie Moskaus. Hier beschloss Wasilij Dmitrijewitsch, seine Villa zu errichten, die stilistisch an eine westeuropäische Landvilla erinnert. Das Haus hat ein solides steinernes Fundament, während die beiden Wohnetagen aus Holz bestehen. Es ist von großzügigen Terrassen umgeben, auf denen der Besitzer gerne Zeit mit seiner Familie und Gästen verbrachte. Die Villa ist mit zahlreichen Elementen der Holzarchitektur geschmückt und hinterlässt einen angenehmen Eindruck.

Nach der Errichtung der sowjetischen Macht wurde das Gebäude beschlagnahmt, und 1918 wurden seine Besitzer vertrieben. In den folgenden Jahren beherbergte das Haus verschiedene staatliche Einrichtungen, darunter ein Studentenheim, doch das Gebäude überlebte auf wundersame Weise und bewahrte viele Elemente des Innenraums. 1991 wurde das Haus freigegeben und eine Restaurierung begann, die mit kleinen Unterbrechungen fast 19 Jahre dauerte. Jetzt ist die Villa restauriert und beherbergt ein historisch-kulturelles Zentrum.

Geo-Punkt

Особняк Носова, деревянный модерн Москвы

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