Das Orichowski Heimatmuseum wurde am 6. Mai 1995 auf der Grundlage eines Schulmuseums eröffnet, das der revolutionären, kämpferischen und arbeitsmäßigen Ruhm gewidmet ist. In seinen Ausstellungen sind Exponate und Materialien zu sehen, die über die Geschichte des Orichowski Bezirks und seiner berühmten Einwohner berichten.
Heute befinden sich mehr als 7.000 Objekte in den Beständen des Museums. Besonders stolz ist man auf die Sammlungen von Gemälden der Brüder Sergei Wasiljewitsch und Nikolai Sergejewitsch Ponomarjow sowie auf die Produkte aus Wurzelholz „Märchen im Holz“ des Bildhauers Wladimir Petrowitsch Rumynin. Im Museum wird auch die Fahne von Lenin und Stalin aufbewahrt, die dem Orichowski Bezirk für die Mobilisierung der Bürger an die Front während des Großen Vaterländischen Krieges überreicht wurde. Besonders ins Auge fällt die Ausstellung, die dem Kosmonauten und zweimaligen Helden der Sowjetunion Viktor Petrowitsch Sawinych gewidmet ist, wo seine persönlichen Gegenstände, Weltraumnahrung und andere Materialien präsentiert werden. Bei den Einheimischen ist die Ausstellung, die der verdienten Künstlerin der Russischen Föderation Lyubov Ivanovna Bazhina gewidmet ist, besonders beliebt.
Jährlich besuchen mehr als 8.000 Menschen das Museum, hier finden über 300 Veranstaltungen und mehr als 500 Führungen statt. Das Museum ist für alle Bürger geöffnet und bietet Rundgänge durch seine Säle, Ausflüge zu historischen Stätten der Region, Mutstunden, Treffen mit interessanten Persönlichkeiten sowie spielerische und lehrreiche Aktivitäten und Workshops an. Darüber hinaus nehmen die Mitarbeiter des Museums am jährlichen interregionalen Fest „Istobenki Gurke“ teil.
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