Das Orenburger Gouverneursmuseum für Geschichte und Regionalstudien, eines der ältesten in Russland, wurde 1830 vom Militärgouverneur von Orenburg P. P. Suhtelen gegründet. Die Gründung des Museums hatte einen praktischen Zweck: Die Region war wenig erforscht, was die Verwaltung erschwerte. Daher lag der Schwerpunkt nicht so sehr auf der Schaffung von Sammlungen und Ausstellungen, sondern auf der Sammlung und Systematisierung zuvor verstreuter Objekte an einem Ort.
Heute befindet sich das Museum in einem Gebäude, das ein Denkmal der Architektur des 19. Jahrhunderts von republikanischer Bedeutung ist. In seinen Sälen sind Ausstellungen zu sehen, die der Geschichte der Gründung Orenburgs und der Provinz, der Entwicklung von Wirtschaft und Handel im 18. und 20. Jahrhundert, der Militärgeschichte der Region sowie der Entwicklung von Bildung, Wissenschaft und Kultur des Gebiets gewidmet sind. Im Naturabteilung kann man die Pflanzen- und Tierwelt sowie die Bodenschätze der Orenburger Region sehen.
Heute ist das Museum das größte Archiv für materielle und geistige Kultur des Orenburger Gebiets. Hier sind umfangreiche archäologische, ethnografische und paläontologische Sammlungen, Herbariums, Fotografien, Dokumente, Handschriften und alte Drucke, religiöse Kultgegenstände, Münzen, Medaillen und Kunstwerke versammelt.
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