„Neues Journal“ ist eine literarisch-journalistische Publikation der russischen Emigration, die vierteljährlich erscheint. Sie wurde 1942 in New York von Mark Aldanow und Michail Cetlin als Fortsetzung der Pariser „Modernen Aufzeichnungen“ gegründet. In dem ersten redaktionellen Artikel wurde das Journal durch drei Schlüsselbegriffe definiert: Russland, Freiheit und Emigration. „Neues Journal“ strebte von Anfang an an, ein breites Publikum anzusprechen, ohne es ideologischen Rahmenbedingungen zu unterwerfen, mit Ausnahme von Nationalsozialismus und Kommunismus. Die Publikation veröffentlicht Novellen und Erzählungen zeitgenössischer russischer Schriftsteller sowohl aus dem Ausland als auch aus Russland, moderne russische Poesie sowie zuvor unveröffentlichte Werke von Klassikern der russischen Literatur. Im Journal finden sich historisch-literarische Arbeiten, die verschiedenen Aspekten der kulturellen und literarischen Geschichte Russlands und der russischen Emigration gewidmet sind, einschließlich eines umfangreichen Archivs von Dokumenten wie Memoiren und Briefen. Es werden auch Artikel zur Literaturtheorie und zur russischen Sprache, Rezensionen, Interviews und vierteljährliche bibliografische Übersichten zur zeitgenössischen russischen Literatur im Ausland veröffentlicht. Seit 2005 ist Marina Adamowitsch Chefredakteurin des Journals.
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