Am 27. August 1989, am Tag der Gründung des Nowotoryal-Distrikts, wurde im Dorf Nowy Torjal feierlich das regionale Kreismuseum eröffnet. Nach Prüfung des Antrags der Gläubigen der Russisch-Orthodoxen Kirche beschloss das Exekutivkomitee des Rajonrates, das Gebäude der Kirche der Himmelfahrt und des Schutzes der Heiligen Jungfrau an die registrierte orthodoxe Gemeinde zu übergeben und für das Museum das Gebäude der Fahrschule in der Sowjetstraße, Haus 27, bereitzustellen.
Von April 1990 bis Mai 1993 befand sich das Museum in einem kleinen Raum des Wohnheims der Mittelschule. Erst nach der umfassenden Renovierung des Gebäudes der Fahrschule fand am 28. Mai 1993 die Eröffnung der Museumsräume statt, einschließlich des ethnografischen und des Ausstellungsraums. Derzeit arbeiten im Museum acht Mitarbeiter, von denen sechs Fachkräfte sind.
Im Laufe der Jahre hat das Museum einen wichtigen Platz unter den kulturellen Einrichtungen des Bezirks eingenommen. Die Anzahl der Führungen und Veranstaltungen hat zugenommen, neue Arbeitsformen wie Tage der offenen Tür, die Aktion „Nacht im Museum“, Treffen mit Veteranen des Großen Vaterländischen Krieges und der Arbeitsfront sind entstanden. Die Aktivitäten der Clubs und Gruppen haben sich intensiviert, im Museum gibt es zwei Clubs und drei Gruppen. Das Museum ist eine Unterstützung für Schulen bei der Erforschung der Geschichte und Kultur des Mari-Volkes, indem es Unterrichtsstunden, Gespräche, Führungen und Ausstellungen von Alltagsgegenständen und Kleidung durchführt. Außerdem werden Ausstellungen von Amateur- und Berufskünstlern organisiert.
Die bedeutende Arbeit des Museums wird durch Einträge im Gästebuch belegt: „Mein langjähriger Traum ist wahr geworden. Ich bin auf dem Land, wo ich geboren wurde. Danke den guten Menschen von Torjal für die Liebe zu ihrer Heimat, für die Wärme. Ich wünsche Wohlstand und Freude. General, Oberst Jakowlew.“ Ähnliche Dankesworte kommen aus Togliatti, Finnland, Baschkortostan, der Republik Komi, der Region Kirov und anderen Orten.
Die Bestände des Museums wurden mit antiker Technik aus PL-23 ergänzt, darunter sieben Einheiten, darunter ein „Polutorak“ aus der Zeit des Großen Vaterländischen Krieges, gesammelt von Meister Michjew S.D. In der Sammlung des Museums befinden sich etwa 5.000 Objekte des wissenschaftlichen Hilfs- und Hauptbestands.
Derzeit gibt es im Museum sechs Säle: „Ausstellungsraum“, „Saal der Kampfesruhm“, „Geschichte des Nowotoryal-Distrikts“, „Heimatnatur“, „Ethnografie“ und „Hütte“. Das Büro der Museumsmitarbeiter ist mit moderner Audio-, Video- und Computertechnik ausgestattet.
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