In den frühen 1880er Jahren gab es in Tambow einen Mangel an qualifizierten Arbeitskräften. Die Stadtverordnetenversammlung beschloss, Handwerksstätten für Waisen zu eröffnen, konnte diese jedoch nicht finanzieren. Daraufhin stellte Andrei Nosov 40.000 Rubel und 540 Desjatinen Land zur Verfügung, um sie zu unterstützen. Diese Werkstätten wurden später in eine Schule umgewandelt, die seit 1889 den Namen Nossowskij trägt. Die Ausbildung dauerte 6 Jahre, und die Absolventen erhielten Berufe als Mechaniker, Dreher, Gießer und Tischler. Bis 1917 wurde die Schule aus den Mitteln finanziert, die Nosov hinterlassen hatte.
1889 gründete Nosov ein Waisenhaus für Jungen, in dem Kinder aller Stände bis zum 14. Lebensjahr lebten und nach dem Lehrplan der kirchlichen Grundschule unterrichtet wurden. 1892 zog das Waisenhaus in ein neues Gebäude, das Nosov neben der Handwerkerschule errichten ließ, in das seine Absolventen aufgenommen wurden. Im selben Jahr wurden Gebäude für Werkstätten, Gießerei, Tischlerei und Schmiede errichtet. Heute befindet sich in dem Eckgebäude einer der Gebäude des Tambower Polytechnischen Technikum benannt nach M.S. Solzow.
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