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Unbekannte Kapelle in Romanowskoje

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Im 17. Jahrhundert diente das Dorf Romanowskoje als Eigentum der Moskauer Patriarchen. Es liegt am Fluss Kirschatsch und wird im Testament des Fürsten Simeon von Gorod erwähnt. Mit der Gründung des Heiligen Synods wurde das Dorf synodal, und nach der Aufhebung der Klosterbesitzungen ging es in den Staatsbesitz über. Die Kirche in Romanowskoje existierte bereits im 16. Jahrhundert: Im Jahr 1585 zahlte sie eine Abgabe von fünf Altyn und eineinhalb Geld, sowie zehn Geld für Zehnt und für die Anreise zehn Geld. Im Jahr 1628 wird die Kirche in den patriarchalischen Einkommensbüchern als „Kirche der Auferstehung Christi im Besitz des großen Staates des heiligen Patriarchen Filaret Nikititsch von Moskau und ganz Russland im Dorf Romanowskoje“ erwähnt. In diesem Jahr wurde die Abgabe nach dem alten Einkommen von 93 festgelegt, aber 1654 auf 1 Rubel 29 Altyn mit Geld und für die Anreise 1 Grivna erhöht.

Laut den Schreiberbüchern von 1644-1645 gab es an der Kirche 18 Viertel Ackerland und 30 Heuballen. In den Büchern von 1654 wird ein Priester, 68 Pfarreihöfe, 8 Viertel Ackerland und 40 Heuballen verzeichnet. Nach den Volkszählungsbüchern von 1703 waren an der Kirche der Priester Grigori Ignatjew, die Diakone Stefan Fedosejew und Peter Grigorjew, der Ponomar Afanasij Ivanow, die Prosvirniza Matrona Jegorjewa, in der Gemeinde waren 184 Höfe, 37 Viertel Ackerland und 40 Heuballen.

Im Jahr 1705 brannte die Kirche in Romanowskoje nieder, und an ihrer Stelle wurde eine neue Holzkirche erbaut, die 1707 zu Ehren der Auferstehung Christi geweiht wurde. Im Jahr 1729 brannte sie erneut nieder, und auf Bitte des Priesters Ilja Grigorjew wurde den Gemeindemitgliedern befohlen, eine neue Kirche mit demselben Namen zu bauen. Im Jahr 1738 wurde erlaubt, an demselben Ort für die Winterzeit eine warme Kirche zu bauen, die 1742 im Namen des heiligen Nikolaus des Wundertäters geweiht wurde. Im Jahr 1847 wurde mit Mitteln der Gemeindemitglieder anstelle von zwei Holzkirchen ein steinernes Gotteshaus mit einem Glockenturm errichtet. In der steinernen Kirche gab es neben dem Hauptaltar warme Seitenaltäre im Namen des heiligen Nikolaus des Wundertäters und des heiligen Demetrius von Thessaloniki. Nach 1939 wurde die Kirche zerstört.

Geo-Punkt

Неизвестная часовня в Романовском

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