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Volksmuseum des Gračevski Bezirks

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Wissen, stolz sein und das kulturelle Erbe seiner Heimat sorgsam bewahren, das ist das Motto jedes, der seine Verbindung zur Vergangenheit und die Verantwortung gegenüber zukünftigen Generationen erkannt hat. Die Idee zur Gründung unseres Museums stammt von Jekaterina Nikolajewna Lawrentjewa, einer Geschichtslehrerin der Tallinner Mittelschule. Sie erhielt Unterstützung und es wurde ein Raum von 300 qm bereitgestellt. Eine Initiativgruppe von 11 Personen unter der Leitung des zweiten Sekretärs des Bezirkskomitees der Partei, Jeworow W.J., wurde gebildet. Ab Sommer 1987 begann die aktive Arbeit. Für die Gestaltung der Museumsräume wurden Künstler aus der Kunstwerkstatt des Kulturamtes hinzugezogen: A. Wasiljew, S. Kandyba, N. Beljajew und P. Wereschtschin.

Sobald die Menschen von der Gründung des Museums erfuhren, begannen sie, alte Gegenstände zu bringen und zu liefern, die lange Zeit auf Dachböden und in Truhen lagen. Zu den ersten und wertvollsten Exponaten gehörten Ikonen und Gegenstände aus dem Kloster der Frauen in Ključegor, im Dorf Tally. Auch Haushaltswaren kamen dazu: Bügeleisen, Töpfe, Samoware und vieles mehr. Großes heimatkundliches Material, Fotos, Dokumente, Bücher und Aufzeichnungen übergab unser Heimatforscher N.G. Chlebniko, ein verdienter Lehrer der RF, dem Museum. Die Schule übergab ebenfalls zahlreiche Exponate. Die Bewohner der tscherwassischen Dörfer stellten ethnografisches Material zur tscherwassischen Kultur zur Verfügung.

Am 5. November 1988 wurde das Museum eröffnet. 1989 erhielt es den Titel „Volksmuseum“. Während der Schulzeit verwandeln sich die Räume des Museums in Klassenräume für Geschichtsunterricht über die Heimat. Hier finden Treffen mit interessanten Menschen, Veteranen von Krieg und Arbeit, Präsentationen von Ausstellungen, Museumsstunden, Quizze und andere Veranstaltungen statt. Die erfolgreiche Zusammenarbeit des Museums mit der Schule, dem Archiv, den Veteranen- und Jugendräten, der Kirche, lokalen Handwerkern und Künstlern ermöglicht eine effektive Nutzung der Ressourcen für die spirituelle, patriotische, ethische und ästhetische Erziehung der Jugend. Das Museum arbeitet auch mit dem Sanatorium „Rjabinuska“ und dem Kindergarten zusammen. Die Mitarbeiter des Museums reisen in die Dörfer, nehmen Gaben von Privatpersonen und Organisationen entgegen. Das Museum beteiligt sich aktiv an den Feierlichkeiten und Festen des Bezirks und organisiert Ausstellungen.

Geo-Punkt

Народный музей Грачевского района

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