Die Geschichte des Baus des männlichen Gymnasiums in Pereslawl begann im Jahr 1909 und dauerte sieben Jahre. Die ersten vier Jahre waren der Lösung von Fragen zur Finanzierung, Planung und der Auswahl des Standorts für den Bau gewidmet. Die Stadtverwaltung erwarb ein Grundstück von den Erben der Tschetscheljows im alten Teil der Stadt bei den nördlichen Toren der Mauer, wo zuvor das Haus des Fabrikanten Ugrimmow stand.
Im Jahr 1913 begann der Bau des Gymnasiums nach dem Entwurf des Architekten M.E. Tjurin. Das Ministerium für Volksbildung stellte der Stadtverwaltung von Pereslawl 50.000 Rubel im Budget für das Jahr 1915 zur Verfügung, aber aufgrund der Preissteigerungen war dieser Betrag nicht ausreichend. Die Einwohner der Stadt unterstützten das Projekt aktiv und spendeten erhebliche Mittel.
Das Gebäude im Jugendstil mit einem hohen Keller und Elementen aus Portlandzement wurde in drei Jahren erbaut. Besonders hervorzuheben ist die Innenhof-Fassade, die an Türme und Befestigungen erinnert.
Ursprünglich waren auf den zentralen Fronten des Gebäudes Inschriften aus weißem Ziegel: in der Mitte "Männliche Gymnasium" und an den Seiten "mittleres Alter" und "junges Alter". Nach den Ereignissen im Oktober 1917 wurden die Inschriften entfernt, aber die Spuren davon sind bis heute sichtbar.
Heute befindet sich in diesem Gebäude die allgemeinbildende Schule Nr. 1, wo weiterhin Kinder lernen.
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