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Wasserversorgungsmuseum (Wolgograd)

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Gespräche über die Notwendigkeit, eine Wasserleitung in Zarizyn zu schaffen, begannen bereits Ende der 1860er Jahre. Ursprünglich war vorgesehen, dass P.I. Gubonin, der bereits das Bahnhofsgebäude errichtet und die Eisenbahn von Zarizyn nach Grjasei verlegt hatte, mit dem Bau beauftragt wird. Doch das Projekt wurde damals nicht realisiert. Ab 1884 wurde in der Stadt ein spezieller Fonds eingerichtet, in den hauptsächlich Kaufleute Spenden für den Bau der Wasserleitung einbrachten.

Zum Zeitpunkt der Fertigstellung der Arbeiten wurde ein Maschinenraum gebaut, in dem ein Dampfkessel, eine Dampfmaschine, zwei Kolbenpumpen und vier Zisternen untergebracht wurden. In der Stadt wurden 11 Wasserentnahmestellen installiert und 75 Feuerhydranten vorbereitet. Die Länge der Wasserleitungsanlagen betrug über 14 Werst, und die Kapazität erreichte 150.000 Eimer (1.844.000 Tonnen) pro Tag. Der Preis für Wasser für Bäder, Fabriken und Werke mit Dampfmaschinen betrug 15 Kopeken für 100 Eimer, für den Hausgebrauch 20 Kopeken.

Das Gebäude der Zarizyn-Wasserpumpe ist bis heute erhalten geblieben. Der Standort wurde ausschließlich aus wirtschaftlichen Gründen gewählt, ohne Berücksichtigung sanitären und ökologischen Faktoren. Am effektivsten galt die Einrichtung der Wasserentnahme, die die Länge der Rohre minimierte. Daher wurde die Wasserpumpe zwischen den Dampfschiffanlegestellen mit einer Tiefe von nur 4 Metern für die Rohre gebaut. Es sind Daten chemisch-bakteriologischer Untersuchungen erhalten geblieben, die im August 1910 in Zarizyn durchgeführt wurden: Das Wasser wurde aus verschiedenen Orten zur Analyse entnommen, aber weder Cholera- noch Typhusbakterien wurden darin gefunden. Dennoch wurde das Trinkwasser als unzureichend angesehen.

Im 20. Jahrhundert wurde die Wasserleitung zweimal zerstört. Das erste Mal geschah dies im Januar 1920 während des Bürgerkriegs, als die Weiße Armee aus der Stadt zurückging; die Wiederherstellung wurde im Herbst 1922 abgeschlossen. Das zweite Mal wurde die Wasserleitung während der Schlacht von Stalingrad beschädigt. Nach der Wiederherstellung in den 40er und 50er Jahren wurde das Gebäude erheblich umgebaut: Eine Kolonnade wurde hinzugefügt, die Form des Daches und andere Elemente wurden verändert.

Geo-Punkt

Музей Водоканала (Волгоград)

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