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Museum W. Majakowski

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Im Jahr 1919 zog Wladimir Majakowski in ein Zimmer in der Lubyanka-Straße. Zuvor lebte er seit 1918 bei den Briks in der Poluektow-Straße, aber nach einem weiteren Streit mit Lila Brik begann er, eine eigene Wohnung zu suchen. Dabei half ihm sein langjähriger Freund Roman Jakobson, ein bekannter Linguist und Mitglied der OPOJAZ-Gruppe. Die Familie Jakobson wohnte im dritten Stock eines Mietshauses von N.D. Stacheev, während Roman in den vierten Stock zog und Majakowski ein Zimmer in der gegenüberliegenden Wohnung anbot. Der frühere Besitzer der Wohnung, J. Balshin, fürchtete eine Verdichtung und vermietete die Zimmer an Bekannte.

Stacheev erwarb das Grundstück von I.A. Romeiko im Jahr 1897 und begann sofort mit dem Bau, den er dem Architekten M.F. Bugrowski anvertraute. Das Zimmer in der Lubyanka-Straße wurde Majakowskis zweites Zuhause, wo er schrieb und seine Manuskripte aufbewahrte. Genau hier nahm er sich am 14. April 1930 das Leben. V.P. Kataev beschrieb, wie Majakowski sein Leben zwischen dem Vodopyany-Straße und der Lubyanka-Straße teilte, wo er ein kleines Junggesellenzimmer hatte.

Das Zimmer in der Lubyanka-Straße war klein, nur 11 Quadratmeter. Nach dem Umzug nach Taganka ließ Majakowski dieses Zimmer als Arbeitszimmer und Treffpunkt zurück. Hier fand sein verhängnisvolles Gespräch mit W.W. Polonskaja statt, das in einer Tragödie endete. Polonskaja erinnerte sich, wie Majakowski gerne Zeit in seinem Zimmer verbrachte, am Schreibtisch sitzend oder am Kamin stehend.

Dieser Ort wurde besonders bekannt durch den Tod des Dichters, den Polonskaja in ihren Memoiren beschrieb. Am 14. April 1930 beschrieb Boris Pasternak in "Schutzschrift", wie die Nachricht vom Tod Majakowskis die Menschen erschütterte, die sich vor dem Haus in der Lubyanka-Straße versammelt hatten. Pasternak rief Olga Petrowskaja an, die sich daran erinnerte, wie Pasternak ihr von der Tragödie berichtete und wie sie zum Ort des Geschehens eilte.

Bis in die 1970er Jahre blieb das Haus bewohnt, und die Anwohner erinnerten sich an Majakowski. Sein Zimmer wurde versiegelt und diente als Filiale des Museums in der Gendrikow-Straße. 1974 wurde das Haus geräumt, und das Museum wurde hierher verlegt. 1989 verwandelte sich das Haus Majakowskis in eine einzigartige Installation, die die Besucher in die Welt des Dichters eintauchen ließ. Doch im Sommer 2013 wurde das Museum zur Renovierung geschlossen.

Geo-Punkt

Музей В. Маяковского

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