Das Haus-Museum von I.P. Pahalostin wurde 1992 als Teil des Staatlichen Kunstmuseums der Region Rjasan zu Ehren des 155. Geburtstags des Künstlers eröffnet.
Das Haus in Solotschi wurde 1880 nach dem Entwurf von I.P. Pahalostin selbst erbaut. Nach seiner Rückkehr von Petersburg nach Rjasan im Jahr 1894 verbrachte er viel Zeit in Solotschi, wo er seine letzten Radierungen schuf.
Nach seinem Tod im Jahr 1909 gehörte das Haus seinen Töchtern Jekaterina und Alexandra. In den sowjetischen Jahren, in den 1930er bis 1950er Jahren, arbeiteten hier bekannte Schriftsteller wie K.G. Paustowskij, A.P. Gaidar und R.I. Fraerman, deren Werke, die in Solotschi entstanden, Teil des goldenen Fundus der russischen Literatur wurden.
In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts war das Schicksal des Hauses von I.P. Pahalostin nicht einfach. Es brannte dreimal, und das Anwesen wurde verlassen. Zu Beginn der 1990er Jahre, vor der Eröffnung des Museums, wurden das Haus und das Anwesen restauriert.
Das Museum informiert über das Schaffen von Pahalostin, beginnend mit seinen ersten Radierungen bis hin zu einer unveröffentlichten Radierung des Gemäldes von A.A. Iwanow „Erscheinung Christi vor dem Volk“. In der Ausstellung ist eine Porträtgalerie von Staatsmännern, Schriftstellern und Geistlichen zu sehen, die der Künstler in vierzig Jahren Schaffenszeit geschaffen hat. Im Atelier des Radierers kann man eine Gedenkausstellung sehen.
Der literarische Teil des Museums erzählt von dem Einfluss der Eindrücke aus Solotschi auf das Schaffen von K.G. Paustowskij und A.P. Gaidar. Vom Anwesen aus beginnt die Exkursionsroute „Pfad von K.G. Paustowskij“.
Heute ist das Haus-Museum von I.P. Pahalostin ein Kulturzentrum in Solotschi. Hier finden jährlich die Pahalostin-Tage zu Ehren des Geburtstags des Künstlers statt, monatlich werden neue Ausstellungen eröffnet, der Club „Gesprächspartner“ und der amateurhafte Chor von Solotschi sind aktiv.
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