Das Museum-Areal A. N. Beketov ist ein Museum-Wohnzimmer, in dem Musik, Poesie und bildende Kunst harmonisch kombiniert werden. Gegründet auf den Traditionen des 19. Jahrhunderts, setzt das Museum deren Entwicklung bis in die Gegenwart fort, indem es zahlreiche Ausstellungen und musikalische Treffen organisiert und die Traditionen des Hauses Beketov bei der Feier von Ostern und Weihnachten pflegt.
Das Museum-Areal, das sich im westlichen Teil von Aluschta befindet, ist ein historisches und kulturelles Zentrum des Professorenwinkels, das die Namen herausragender Persönlichkeiten vereint, die mit dieser Epoche verbunden sind. Am 5. November 1987 eröffnet, befindet sich das Museum in einem denkmalgeschützten Gebäude mit originaler Architektur und Elementen des maurischen Stils, das 1896 nach dem Entwurf von A. N. Beketov für den familiären Sommerurlaub am Meer erbaut wurde.
Das Haus des Akademikers, Architekten und Künstlers A. N. Beketov ist in seinem ursprünglichen Zustand erhalten geblieben und befindet sich auf dem Gelände eines alten Anwesens, das 1865 von seinem Vater, dem bekannten Chemiker N. N. Beketov, gegründet wurde. Das Museum bewahrt das Andenken an den herausragenden Baumeister und seine alte Familie, die seit dem 16. Jahrhundert in Russland bekannt ist, sowie an die Familie Beketov-Altschewskij. Hier werden Traditionen gepflegt, die mit Musik, Poesie und Malerei verbunden sind. Der alte Flügel Schroder von 1917 erinnert an musikalische Abende, an denen die Stimme des herausragenden Tenors Ivan Altschewskij und die Musik des Komponisten Grigorij Altschewskij erklangen.
Die ständige Ausstellung des Museums ist dem Leben und Schaffen des Architekten A. N. Beketov sowie der Geschichte seiner Familie gewidmet. Fotografien aus dem Familienalbum, originale Möbel und Alltagsgegenstände schaffen die Atmosphäre eines gemächlichen Lebens und der Hobbys während des Urlaubs in Aluschta. In der Ausstellung sind authentische Gemälde von A. N. Beketov aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert zu sehen, die in der Krim, im Professorenwinkel, entstanden sind.
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