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Museum des Tulaer Lebkuchens

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Das Museum "Tulaer Lebkuchen" in Tula ist der Geschichte, Vielfalt und Traditionen der Herstellung von Tulaer Lebkuchen gewidmet. Es wurde 1996 in ehemaligen Nebengebäuden eröffnet, in denen zuvor die Waffenmacher und Samowar-Hersteller, die Brüder Ljalyin, arbeiteten. In diesem Gebäude befinden sich auch die Lebkuchenwerkstatt und der Laden. Unter den Exponaten des Museums kann man verschiedene Lebkuchenformen sehen, die einst berühmten Konditoren wie Serikov, Grechikhin, Belolipezkin und Kozlov gehörten. Auch Lebkuchenverpackungen, Fotos und Alltagsgegenstände der Tulaer Lebkuchenbäcker sind ausgestellt, sowie die Lebkuchen selbst, darunter der kleinste und der größte in Russland. Die Exponate erzählen von den alten Traditionen der Lebkuchenherstellung sowie von den Waagen, die zur Abgleichung der Zutaten verwendet wurden. In der Ausstellung sind Lebkuchen zu sehen, die zu bedeutenden historischen Ereignissen hergestellt wurden, wie den Jubiläen der Schlacht von Kulikovo, dem Heldentum von Ivan Susanin, dem Vaterländischen Krieg von 1812 sowie zu Ehren der Helden des Russisch-Türkischen Krieges von 1877-1878. Darunter befindet sich der "Held"-Lebkuchen, der den Matrosen des Kreuzers "Varyag" geschenkt wurde, und ein Lebkuchen, der zur Krönung von Nikolaus II. hergestellt wurde. Die Sammlung des Museums erzählt auch von den Traditionen und Bräuchen, die mit dem Verzehr von Lebkuchen verbunden sind, die zu Engelstagen, Hochzeiten oder Trauerfeiern hergestellt wurden.

Alle Exponate sind in zwei Räumen untergebracht. Im Museum finden Teestunden statt, bei denen Touristen frisch gebackene Lebkuchen mit Tee probieren und eine Schokoladenmedaille geschenkt bekommen.

Geo-Punkt

Музей Тульского пряника

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