Das Museumsgebäude befindet sich auf dem Gelände der ehemaligen Orsker Festung, wo einst Salzlager, ein Artilleriewaffenlager und ein Kompaniewaffenlager waren. Es ist ein Haus aus dem frühen 20. Jahrhundert mit einzigartiger Architektur und erhaltenen schmiedeeisernen Toren. Im Jahr 2010 wurde im Rahmen des städtischen Programms „Stadt, Museum des 21. Jahrhunderts“ eine Teilrenovierung durchgeführt und die Ausstellung aktualisiert.
Die Ausstellung des Museums erzählt von dem Leben T. G. Schewtschenkos in der Leibeigenschaft und dem Beginn seines künstlerischen Weges als Maler und Dichter. Besonders interessant sind die Materialien über seinen Aufenthalt in der Soldatenexil von 1847 bis 1850. Hier kann man ein Modell der Orsker Festung aus der Mitte des 18. Jahrhunderts sowie das Interieur einer Soldatenkaserne und einer Arrestanstalt aus dem 19. Jahrhundert sehen.
Im Museum sind auch Gegenstände ausgestellt, die mit der Verewigung des Namens von Taras Grigorjewitsch Schewtschenko in Orsk verbunden sind, sowie zahlreiche Geschenke, die von Gästen aus der Ukraine der Stadt überreicht wurden.
Der letzte Raum, „Gornitsa“, rekonstruiert das Interieur eines Bauernhauses und umfasst einen interaktiven Raum. Dies ermöglicht es nicht nur, über Alltagsgegenstände zu erfahren, sondern auch, sich als Teil der kulturellen Tradition zu fühlen, indem man das Alltagsleben der Vorfahren als lebendige Geschichte der Stadt darstellt. Die Besucher können die Gegenstände betrachten, anfassen und in die Hand nehmen, um sich vorzustellen, wie sie verwendet wurden.
Kommentare
Noch keine Kommentare. Seien Sie der Erste.
Um einen Kommentar zu hinterlassen, mit Google anmelden.