Das Museum von Osip Zadkin wurde 1982 in dem Haus gegründet, in dem von 1928 bis 1967 die Werkstatt des bekannten Bildhauers untergebracht war. Die Gründung des Museums wurde von der Witwe Zadkins, Valentina Prax, initiiert, die eine Sammlung seiner Skulpturen, Gouachen, Zeichnungen und Radierungen als Geschenk übergab.
Im kleinen grünen Innenhof vor dem Haus stehen mehrere Skulpturen, die die Besucher begrüßen und sie auf die Wahrnehmung der Kunstwerke im Gebäude einstimmen.
Im ersten Saal sind frühe Arbeiten des Bildhauers aus verschiedenen Materialien wie Holz, Terrakotta, Marmor, Lava, Stein und Bronze ausgestellt. In diesen Werken ist der Einfluss des Kubismus und des Primitivismus spürbar, die seine Kreativität stark beeinflussten.
Der zweite Saal ist ganz dem Kubismus gewidmet und zeigt dessen schrittweise Neubewertung, mit der Hinzufügung einzigartiger Elemente, die nur für Zadkin charakteristisch sind. Er wurde zum Pionier einer neuen Methode im Umgang mit plastischen Materialien, was zur Schaffung einer einzigartigen Kombination aus konvexen und konkaven Formen, bizarren Brüchen und Leerräumen in einem einzigen Objekt führte.
Im Museum sind bekannte Werke Zadkins im Kubismus-Stil zu sehen, wie „Frau mit Fächer“ und „Schöne Dienerin“, sowie seine berühmten Denkmäler für Van Gogh und die Skulptur „Geburt der Formen“, die eine Hommage an den Expressionismus darstellt. Dieses kleine Häuschen erzählt den Besuchern eines der wichtigen Kapitel der Geschichte der modernen Kunst des 20. Jahrhunderts.
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