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Museum der 'Russischen Ikone' im Heiligen Pafnutij-Borowski-Kloster

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Das Museum umfasst zwei Räume: Im ersten Raum kann man die Geschichte des Heiligen Pafnutij-Borowski-Klosters kennenlernen. Hier sind alte Fotografien des Klosters, liturgische Gegenstände, die während der Restaurierung im 20. Jahrhundert gefunden wurden, sowie der Ort der Gefangenschaft des bekannten altgläubigen Aktivisten, Protopop Awakum, ausgestellt. Im zweiten Raum befindet sich das Museum der 'Russischen Ikone', in dem Ikonen aus der Klosterbibliothek präsentiert werden.

Während der Besichtigung der Ikonen werden die Führer über die Unterschiede zwischen Ikone und Gemälde berichten, gestützt auf die Äußerungen bekannter Theologen wie Wladimir Losski, Leonid Uspenski, Pawel Jewdokimow und Jewgeni Trubetzkoy sowie auf die Werke russischer Theologen, Restauratoren und Ikonenmaler des 19. und 20. Jahrhunderts.

Die Besucher erfahren von der umgekehrten Perspektive, einer alten Technik in der Ikonenmalerei, die einen Ausstoß-Effekt erzeugt. Die Linien, die das Zentrum der Komposition bestimmen, scheinen aus der Ikone herauszutreten und konzentrieren sich davor, was den Betrachter dazu bringt, die Ikone zu betrachten und ihre spirituelle Wirkung zu spüren.

Außerdem kann man sich mit drei Techniken der Ikonenmalerei vertrautmachen. Die Sankirnaya-Technik sieht die Anwendung heller Töne mit anschließender Abdunkelung zur Formgebung vor. Die bezsankirnaya-Technik beginnt mit dunklen Tönen, die dann aufgehellt werden, um die Figuren hervorzuheben. Die kombinierte Technik vereint beide Methoden.

Die Ausstellung des Museums ist der Geschichte der Kirchenkunst, der Sprache der Ikone, der Bildung von Kanons der Ikonenmalerei und vielen anderen Aspekten dieses Themas gewidmet.

Geo-Punkt

Музей “Русской Иконы” Свято-Пафнутьева Боровского монастыря

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