Im April 2003 erließ der Leiter des Eremeevskiy Landrats der Gemeinde MO „Troizko-Pechorskiy“ eine Verordnung zur Gründung des Volksheimatmuseums „Rodnoe Priuralje“.
Seit Januar 2004 ist das Museum „Rodnoe Priuralje“ eine Filiale des „Troizko-Pechorskiy Bezirksgeschichtsmuseums benannt nach A.N. Popov“. Es befindet sich im Gebäude der ehemaligen Verwaltung des Priural'skischen Forstbetriebs. Heute ist das Museum das Hauptarchiv für materielle und geistige Kultur des Voruralgebietes im Einzugsgebiet des Flusses Ilych, wo wissenschaftliche Forschungs- und Bildungsarbeit geleistet wird. Trotz seiner Jugend umfasst das Museum etwa 1500 Exponate und hat in den vergangenen Jahren über 5000 Besucher angezogen.
Die Ausstellungen des Museums sind der Geschichte der Region gewidmet und umfassen die Abschnitte: „Einzugsgebiet des Flusses Ilych“, der über das Schicksal der Komi-Dörfer am Ilych berichtet, „Priural'sk, Siedlung und Forstbetrieb“, „Sie verteidigten das Vaterland“, „I.D. Bazhukov, vollkommener Ritter der Orden der Ehre“, „Arbeiter der Heimatfront des Eremeevskiy Landrats“. Auch die Flora und Fauna des Ilych-Gebiets sind vertreten. Die ethnografische Abteilung umfasst originale Alltagsgegenstände, Werkzeuge, Fortbewegungsmittel, traditionelle Komi-Kleidung sowie Komi-Kalender: Wirtschafts- und Pflanzkalender.
Die Sammlung von Materialien zur Geschichte der verschwundenen Dörfer, Weiler, altgläubigen Klöster, Waldparzellen und Sonderansiedlungen erfolgt im Rahmen von heimatkundlichen und ethnografischen Expeditionen. Im Jahr 2006 wurde das Museum Gewinner des republikanischen Wettbewerbs für Stipendien „Ethno-Initiative“ mit dem Projekt „Geistige Kultur des Volkes der Komi im Voruralgebiet“ (Einzugsgebiet des Flusses Ilych). Die Obere Pechora bleibt bis heute ein ethnologisch wenig erforschtes Gebiet, trotz des großen Interesses an den Traditionen. Dass die Mitarbeiter der örtlichen Kultureinrichtungen sich ernsthaft mit diesem Problem befassen, verdient umfassende Unterstützung und Anerkennung, wie der leitende wissenschaftliche Mitarbeiter der Abteilung für Folklore des Komi-Wissenschaftszentrums der Uraler Abteilung der RAN, Doktor der Philologie, Dozent Panyukov A.V. bemerkte.
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