Das Museum für Handwerk, Architektur und Alltag in Kaluga, das den Volkskünsten gewidmet ist, wurde 1991 gegründet. Es ist ein kleines Museum, das jährlich bis zu 2000 Besucher empfängt.
Im Museum gibt es drei ständige Ausstellungen, die kleinen architektonischen Formen, dem Alltag und den Handwerken der Region Kaluga gewidmet sind. Außerdem finden hier regelmäßig temporäre Ausstellungen statt, die verschiedene Aspekte des Alltags und der Handwerke der Region beleuchten, wie die Weihnachtsausstellung, Ausstellungen zur Großen Vaterländischen Krieg, Ikonenkunst, Stickerei und traditionelle Trachten der Region Kaluga.
Besonderes Augenmerk gilt der ständigen Ausstellung, die dem Volkskunsthandwerk der Tonspielzeuge von Kaluga gewidmet ist. Sie umfasst Spielzeuge aus privaten Sammlungen, die auf das 17. und 20. Jahrhundert datiert sind, sowie Arbeiten zeitgenössischer Meister, die in der experimentellen Werkstatt des Museums entstanden sind. Im Rahmen von Führungen werden Workshops im Programm „Erste Schritte mit Ton“ angeboten, bei denen die Besucher in die Geschichte des Handwerks eintauchen können.
Auf der Grundlage des Programms zur Erhaltung und Entwicklung des traditionellen Handwerks der Tonspielzeuge von Kaluga wurde im Rahmen des russischen Programms „Erbe“ die Schule der Volksmeister unter der Leitung von Wladimir Alexandrowitsch Tkachenko gegründet. Die Schule spezialisiert sich auf die Arbeit mit traditionellen städtischen Tonspielzeugen. Bei der Entwicklung des Bildungsprogramms legen die Mitarbeiter des Museums großen Wert auf die Popularisierung des kulturellen Erbes, basierend auf der Identifizierung, Erhaltung und Erforschung von Traditionen, was die Schaffung einer methodischen Basis für das Studium der spirituellen und materiellen Kultur der Region ermöglicht.
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