Am 29. Oktober 2009 wurde das neue Museum „Portomoynya“ eröffnet, das ein einzigartiges Denkmal der Geschichte und Kultur darstellt, das seinesgleichen in der Republik Tatarstan sucht.
Es handelt sich um ein altes Gebäude aus Bruchstein. Hinter der Holztür wurde die Atmosphäre einer typischen Wäscherei des 19. Jahrhunderts nachgebildet: Über den Wannen beugen sich Frauenfiguren, die Wäsche ausspülen. Rundherum sind Tragestangen, Körbe und Eimer mit Wäsche sowie Gegenstände angeordnet, die direkt mit dem Waschprozess verbunden sind. Texte an den Ständen erzählen von der Geschichte der Seifenherstellung und den Waschmethoden in verschiedenen historischen Epochen.
Interessant ist, dass diese Portomoynya im August 1941 von der Dichterin M.I. Zwetajewa aus wirtschaftlichen Gründen besucht wurde, die gegenüber in der Wohnung der Brodelschkows lebte. Die Musealisierung dieses Objekts war der logische Abschluss des Gedenkkomplexes für Marina Zwetajewa.
Es ist ein Denkmal der Architektur von lokaler Bedeutung, das aus der Mitte des 19. Jahrhunderts stammt.
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