Das Museum, das der Sängerin Nadeschda Wasiljewna Plewizkaja gewidmet ist, wurde auf Initiative des Gouverneurs der Region Kursk, A. N. Michailow, eröffnet und ist Teil des Kursker Regionalmuseums für Heimatkunde.
Die Ausstellung des Museums umfasst die Schlüsselmomente im Leben und Schaffen dieser herausragenden Interpretin russischer Volkslieder und städtischer Romanzen. Sie zeigt den Weg von Plewizkaja von der Dorfhütte zur Klosterzelle, dann zum umherziehenden Zirkus und dem Restaurant „Chor der Lappen“, und weiter die Verwandlung von einer wenig bekannten Sängerin zur Star der Bühne sowie ihren tragischen Tod im französischen Strafgefängnis. Die Exponate erzählen von ihrer umfangreichen Konzerttätigkeit in Russland, Europa und Amerika sowie ihrer Arbeit im Film. Besonderes Augenmerk liegt auf ihren kreativen Wurzeln und der Verbindung zur kurskischen Erde, die sie liebte und zu der sie strebte, während sie im Exil war. Die Besucher können Lieder im Vortrag von Plewizkaja hören.
Im Museum finden auch interaktive Veranstaltungen für Schüler statt. Besonders beliebt sind das herbstliche „Kartoffelfest“, das der Ernte gewidmet ist, und die „Winterabende“, bei denen Lieder erklingen, Musikinstrumente gespielt werden, Tee mit Pfannkuchen serviert wird und Ausritte mit Pferden stattfinden.
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