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Mausmuseum in Myskino

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Das Myskiner Volksmuseum wurde 1966 von lokalen Heimatforschern gegründet. Lange Zeit existierte es dank der Bemühungen von Enthusiasten, ohne staatliche Unterstützung.

Die Idee, ein Museum zu Ehren der Maus zu schaffen, entstand Anfang der 1990er Jahre. Nach der Veröffentlichung von Informationen über die neue Sammlung in Zeitungen begannen Geschenke aus verschiedenen Teilen des Landes und aus dem Ausland in Myskino einzutreffen. Zu den ersten und bekanntesten Spendern gehörten der Akademiker Dmitri Sergejewitsch Lichatschow und der Dichter Bulat Okudschawa.

Es gibt mehrere Versionen über die Herkunft des Namens der alten Stadt Myskino. Einer Legende nach ruhte Fürst Fjodor Michailowitsch Mstislawskij am Ufer der Wolga, als ihn eine vorbeilaufende Maus weckte. Zunächst wurde der Fürst wütend, bemerkte dann aber eine sich nähernde Schlange und erkannte, dass die Maus ihn vor Schwierigkeiten gerettet hatte. Die Siedlung wurde Myskino genannt, und 1777 erhielt sie den Status einer Stadt. Heute ziert das Bild einer Maus das Wappen von Myskino.

Derzeit sind in jedem der vier Säle des Museums 100-120 Mäusefiguren ausgestellt. Sie sind aus Holz, Stein, Wachs, Porzellan, Bernstein, Glas, Fäden, Stoff und Metall gefertigt und schaffen ein wahres Mäusereich. Im Museum gibt es viele Plüschspielzeuge, darunter originale künstlerische Arbeiten. Die Hauptfigur ist an den Wänden und Bildern abgebildet. Hier kann man Figuren von Helden beliebter Disney-Cartoons sehen, wie dem lustigen Mäuschen Jerry und Mickey Mouse, sowie einige Exemplare von Computer-Mäusen.

Geo-Punkt

Музей мыши в Мышкине

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