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Motorrad- und Sportmuseum in Kowel

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Das Motorrad- und Sportmuseum in Kowel, das im August 2018 eröffnet wurde, befindet sich im Sportkomplex Eislaufhalle „Kowelz“.

In seiner Sammlung sind 28 Motorräder zu sehen, die im Kowel-Werk nach V. A. Degtjarew hergestellt wurden. Die Ausstellung umfasst den Zeitraum vom ersten K-125 „Kowelz“, der 1946 erschien, bis zu modernen Modellen der Minimototechnik.

Ziel des Museums ist es, den Bewohnern und Gästen der Stadt die Entwicklung des Motorradbaus in Kowel zu zeigen und über die Menschen, Konstrukteure und Arbeiter zu berichten, die die berühmten Motorräder „Kowelz“ und „Woschod“ geschaffen haben. Während der Existenz des Werks wurden über 7,7 Millionen Motorräder produziert, darunter Sportmodelle, deren Produktion in den 1950er Jahren begann. Seitdem hat sich der Motorradsport in Kowel aktiv entwickelt, beginnend mit dem Motocross. Seit 1957 findet hier der Allunions-Winter-Motocross um den Preis des Werks nach V. A. Degtjarew statt, der Sportler und Zuschauer aus dem ganzen Land auf dem Breitenberg anzieht. 1973 fand in der Stadt das erste Motoballspiel statt, und heute ist Kowel Gastgeber der Europameisterschaft in dieser Sportart.

In der neuen Ausstellung des Museums sind Motorräder bekannter Kowel-Rennfahrer V. B. Marow und V. A. Wolkow, verschiedene Modifikationen von Motoball-Motorrädern sowie Fotos, Auszeichnungen und interessante Exponate von Kowel-Motocrossfahrern und Motoballspielern zu sehen.

Der zweite Teil der Ausstellung ist der Geschichte der Sportentwicklung in Kowel gewidmet, und praktisch jede Sportföderation hat ihre Exponate im Museum präsentiert.

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